BMW senkt Prognose wegen China-Krise und Nahost-Krieg
L'essentiel
- BMW muss seine Prognose wegen der Krise in China und des Nahost-Kriegs senken.
- Der Autobauer rechnet mit einem deutlichen Rückgang des Vorsteuerergebnisses und sinkenden Auslieferungen.
- Die Gewinnmarge im Autogeschäft wird voraussichtlich nur noch ein bis drei Prozent betragen.
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Pourquoi c'est important
Der chinesische Automarkt schrumpft seit einiger Zeit, und der Krieg im Nahen Osten erhöht die Kosten für Unternehmen wie BMW. Dies zwingt den Autobauer zu einer Senkung seiner Prognosen.
Der chinesische Automarkt schrumpft weiter, der Krieg im Nahen Osten treibt die Kosten in die Höhe. BMW kämpft mit den Folgen – und rechnet unter anderem damit, weniger Autos auszuliefern. 16.06.2026 - 18:31 Uhr Artikel anhören
BMW-Fahrzeuge auf einem Parkplatz in Shenyang: Der Vorstand rechnet nun damit, dass auch die Zahl der ausgelieferten Autos sinken wird. Foto: AFP
Berlin. Der Münchner Autobauer BMW kappt wegen der Krise in China seine Prognose. Zahlen nannte der bayerische Autohersteller in seiner Mitteilung am Dienstagabend nicht, doch anstelle des bisher erwarteten „moderaten“ steht nun ein „deutlicher“ Rückgang des Vorsteuerergebnisses in Aussicht.
Die für BMW wichtige Gewinnmarge im Autogeschäft werde nur noch bei einem bis drei Prozent liegen. Bislang wurde hier eine Spanne von vier bis sechs Prozent prognostiziert. Beim Absatz sagen die Münchner ein leichtes Minus voraus.
Außerdem rechnet der BMW-Vorstand nunmehr damit, dass auch die Zahl der ausgelieferten Autos sinken wird. Bisherige Erwartung waren gleichbleibende Auslieferungen. Der Konzern machte die Auswirkungen des Irankriegs und die negative Entwicklung des chinesischen Automarkts verantwortlich.
Letztere hätten sich im zweiten Quartal weiter beschleunigt, hieß es. Ein stärkerer Absatz in Europa und den USA könne das nicht ausgleichen. Dazu komme ein Einmaleffekt durch zusätzliche Sparmaßnahmen.
Die BMW-Chefetage will nun Sparmaßnahmen durch nicht näher erläuterte „weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen“ beschleunigen. Die Kostensenkung soll zwar mittelfristig positive Auswirkungen haben, wird jedoch im zweiten Halbjahr das Ergebnis belasten. In China sind die Autoabsatzzahlen eingebrochen, eine Entwicklung, die nicht nur BMW trifft. Nach jüngsten Daten des chinesischen Autoindustrieverbands CPCA sanken die Verkäufe zwischen Januar und Mai im Jahresvergleich um fast 20 Prozent.
Mehr: Ergebnisse der deutschen Autobauer erodieren weiter – „Der wichtigste Gewinnmotor ist weggebrochen“
rtr, dpa Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
BMW wird die Zahl der ausgelieferten Autos im laufenden Jahr reduzieren.
Très probable · En quelques mois
Die Gewinnmarge im Autogeschäft wird voraussichtlich nur noch ein bis drei Prozent betragen.
Très probable · En quelques mois
Questions ouvertes
- Wie stark werden die Sparmaßnahmen das Ergebnis im zweiten Halbjahr belasten?
- Können Europa und die USA den Rückgang in China kompensieren?






