Newsgather
Back|Böser Verdacht in Berlin: Wurde die Bundesregierung Opfer eines üblen Scherzes der AfD?
Böser Verdacht in Berlin: Wurde die Bundesregierung Opfer eines üblen Scherzes der AfD?
PolitiqueAI
Die Welt·19 sa önce·🇩🇪Germany·Politique

Böser Verdacht in Berlin: Wurde die Bundesregierung Opfer eines üblen Scherzes der AfD?

2 dk okuma·%60 önem·472 kelime
#Bundesregierung#AfD#FriedrichMerz#DorotheeBär#PR-Berater#Satire
D
Die Welt
Yayıncı
Taille de police

Böser Verdacht in Berlin: Wurde die von einem Fettnäpfchen ins nächste tretende Bundesregierung Opfer eines üblen Scherzes der AfD? Zwar dementiert die in den Umfragen ständig zulegende Rechtsaußenpartei dahingehende Gerüchte, aber offenbar ist es ihr gelungen, extrem miese PR-Berater in die Reihen der schwarz-roten Koalitionäre einzuschleusen.

Das behauptet jetzt zumindest ein Aussteiger, der in den vergangenen Monaten als Redenschreiber und Kommunikations-Coach für Bundeskanzler Friedrich Merz arbeitete. „Ich dachte, ich würde mit meinen albernen Vorschlägen sofort auffliegen“, erklärt der ehemalige Herrenwitz- und Krawatten-Berater von Alexander Gauland, „aber als Merz meine Vorschläge übernahm, die Deutschen als arbeitsscheue Schluffis zu titulieren, Brasilien zu beleidigen und anschließend über das miese Frühstück in Angola herzuziehen, merkte ich, dass ich mit jedem Irrsinn durchkam.“

Koalition beleidigt alle

Als er dem Kanzler erfolgreich einreden konnte, die Iran-Kriegsführung von US-Präsident Donald Trump vor Schülern im Sauerland durch den Kakao zu ziehen, habe er dann aber doch Skrupel bekommen, so der Chaos-Consultant. Da sei es aber schon zu spät gewesen: „Aufgrund meiner erstaunlichen Resultate waren schon eine ganze Reihe von PR-Saboteuren in die Bundesregierung eingeschleust worden.“

Experten sind beeindruckt

Und in der Tat deutet alles darauf hin, dass die unglückliche bis passiv-aggressiv beleidigende Wortwahl der Berliner Koalitionäre in Bezug auf Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Beamte, Selbstständige, Rentner, Ehepaare, Bedürftige, Reiche und den jeweils anderen Regierungspartner Ergebnis einer kompletten Unterwanderung mit katastrophalen Beratern sein müssen.

Experten haben da mittlerweile kaum noch Zweifel und verweisen auf einen aktuellen Fall. „Anscheinend ist es gelungen, bei Forschungsministerin Dorothee Bär einen Vertreter der Firma unterzubringen, die auch schon die Öffentlichkeitsarbeit von Marie Antoinette gemacht hat“, zeigt man sich beim Bundesverband für lachhafte schlechte PR (BVLSPR) schwer beeindruckt, „anstatt das Aus der eigentlich vereinbarten BAföG-Erhöhung auch nur ansatzweise sachlich zu begründen, hat sie die Studierenden indirekt als verwöhnt und faul bezeichnet. Respekt, so verscherzt man es sich mustergültig mit der akademischen Zukunft des Landes!“

Dass Union und SPD freiwillig auf derart schlechte Berater zurückgreifen, glaubt der Verband der professionellen Image-Zerstörer nicht: „Die wären ja schön blöd, so etwas würde doch nur der AfD nutzen!“

Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook, X oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!

This article was originally published by Die Welt.

Related Stories