Debatte um abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren
L'essentiel
- Florian Dorn (CSU) warnt, dass die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren entscheidend für die Rentenreform ist.
- Drei ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten und der Arbeitnehmerflügel fordern den Erhalt der als „Rente mit 63“ bekannten Regelung, die jährlich Milliarden kostet.
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Pourquoi c'est important
Die Debatte dreht sich um die mögliche Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, die als „Rente mit 63“ bekannt ist und jährlich Milliarden Euro kostet. Florian Dorn (CSU) warnt, dass der Erhalt dieser Regelung die gesamte Rentenreform gefährden könnte.
Berlin. Die Debatte um die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren geht in eine neue Runde. Florian Dorn (CSU), einer der drei Bundestagsabgeordneten in der Rentenkommission, warnt gegenüber dem Handelsblatt: Wer diesen Punkt aus den Empfehlungen der Kommission herausnehme, könne das gesamte Rentenpaket ins Wanken bringen.
Drei ostdeutsche Ministerpräsidenten der CDU und der Arbeitnehmerflügel der Partei hatten den Erhalt der Rente nach 45 Beitragsjahren gefordert. Diese wurde als „Rente mit 63“ bekannt, beginnt aktuell aber erst mit 64,5 Jahren. Denn sie startet immer zwei Jahre vor dem regulären Rentenalter, das derzeit Schritt für Schritt auf 67 Jahre erhöht wird.
„Das Privileg der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte kostet die Solidargemeinschaft, also die Beitrags- und Steuerzahler, jährlich mehrere Milliarden Euro“, sagte Dorn. Die Abschaffung dieses Privilegs sei „ein zentraler Baustein der Gesamtreform zur Stabilisierung der Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung“. Wer sie beibehalten möchte, setze damit die Grundlage für die Gesamtreform und damit die Stabilisierung der gesetzlichen Rente aufs Spiel.
Questions ouvertes
- Wird die abschlagsfreie Rente abgeschafft?
- Wie wird die Rentenkommission entscheiden?
- Welche Auswirkungen hat dies auf die Rentenfinanzierung?




