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Deutschland scheitert bei UN-Sicherheitsratswahl: Merz gratuliert, Wadephul stellt sich den Fragen
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Handelsblatt03/06/2026Politique1 min de lectureGermany

Deutschland scheitert bei UN-Sicherheitsratswahl: Merz gratuliert, Wadephul stellt sich den Fragen

L'essentiel

  • Deutschlands Kandidatur für einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert.
  • Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte den Gewinnern Portugal und Österreich, während Außenminister Johann Wadephul sich den Fragen zu den Gründen für das Scheitern stellen musste.
  • Merz trägt eine Mitschuld an der Niederlage, die seine innenpolitische Position schwächt.

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Nach der größten außenpolitischen Niederlage der amtierenden Bundesregierung twittert Bundeskanzler Friedrich Merz erst einmal Glückwünsche an die Gewinner Portugal und Österreich.

Vor die Kameras in New York stellen und sich nach den Gründen für das deutsche Scheitern fragen lassen muss sich Außenminister Johann Wadephul. Er sieht ehrlich betroffen aus, schockiert, enttäuscht.

Dabei hat Merz einen mindestens ebenso großen Anteil wie Wadephul daran, dass die deutsche Kandidatur für einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat am Mittwoch scheiterte. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der der CDU-Politiker innenpolitisch und in der eigenen Partei ohnehin unter Druck steht. Merz hätte einen außenpolitischen Erfolg gut gebrauchen können.

Natürlich sind an einer solchen Kampagne immer viele beteiligt, sie geht über mehrere Jahre und mehrere Bundesregierungen. Und Teil der Wahrheit ist auch, dass die Wahl in einem sehr schwierigen Umfeld stattgefunden hat.

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