DFB-Elf startet mit derselben Startelf gegen Elfenbeinküste wie gegen Curaçao
L'essentiel
- Bundestrainer Nagelsmann setzt im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 gegen die Elfenbeinküste auf dieselbe Startelf wie beim 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao.
- Die Niagarafälle wurden in den deutschen Nationalfarben beleuchtet.
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Die Fußball-WM 2026 findet in Kanada, Mexiko und den USA statt. Der Artikel berichtet über aktuelle Spiele, Personalentscheidungen und Nebenschauplätze des Turniers.
Fußball-WM 2026Die DFB-Elf beginnt mit derselben Startelf wie gegen Curaçao
20. Juni 2026, 21:03 Uhr|
Bundestrainer Nagelsmann verzichtet im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste auf Veränderungen bei der Aufstellung. Die Niagarafälle leuchten vor dem deutschen Spiel schwarz-rot-gold.
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Wichtige Updates
Die Niagarafälle in schwarz-rot-gold
Japan hilft Deutschland in Mexiko
„Die schlechteste Mannschaft des Turniers": Pressestimmen zum WM-Aus der Türkei
Erste rote Karte wegen Mundzuhaltens
Eine Ente begeistert Mexiko – das war die Nacht
Deutsche Startelf: Nagelsmann verändert nichts
Für die deutsche Nationalmannschaft werden heute Abend gegen die Elfenbeinküste (Anstoß: 22 Uhr in Toronto) dieselben elf Spieler beginnen wie beim 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao. Das war erwartet worden: Er sehe keinen offensichtlichen Grund, im Vergleich zur Auftaktpartie etwas an der Startaufstellung zu verändern, hatte Nagelsmann gestern bei einer Pressekonferenz gesagt.
Die Aufstellung:
1 Neuer – 6 Kimmich, 4 Tah, 15 Schlotterbeck, 18 Brown – 5 Pavlovic, 23 Nmecha – 19 Sané, 10 Musiala, 17 Wirtz – 7 Havertz.
Die Niagarafälle in schwarz-rot-gold
Im Rahmen einer Lichtshow sind heute die berühmten Niagarafälle in den deutschen Nationalfarben beleuchtet worden. Das Schauspiel darf man wohl als kanadische Gastfreundschaft interpretieren: Die deutsche Nationalmannschaft trifft heute Abend um 22 Uhr deutscher Zeit in Toronto auf die Elfenbeinküste.
Jan Woitas/dpa
WM geht vor: Norwegischer Nationalspieler verfolgt Geburt per Videocall
Norwegens Fußball-Nationalspieler Leo Skiri Östigaard hat die Geburt seines ersten Kindes aus der Ferne verfolgt, während er sich mit der Mannschaft in den USA auf das nächste Turnierspiel gegen Senegal vorbereitete. „Was Frauen leisten, ist fantastisch. Ich habe großen Respekt“, sagte der Innenverteidiger am Samstag.
Östigaard betonte, die Situation im Vorfeld mit seiner Partnerin Aurora Eidmann besprochen zu haben. „Natürlich hätte ich dort sein sollen. Aber Aurora und ich haben viel darüber gesprochen. Sie hat Verständnis dafür, dass ich bei der WM für Norwegen spielen möchte“, sagte der Abwehrspieler, der beim 4:1 zum Auftakt gegen den Irak kurz nach seiner Einwechslung per Kopf getroffen hatte.
Belgiens Nationalspieler Jeremy Doku hatte dagegen zuletzt erklärt, für die anstehende Geburt seines Kindes auch während der WM nach Hause reisen zu wollen. Dokus Frau erwartet das gemeinsame Kind in der zweiten Juliwoche. Sollte Belgien das Viertelfinale erreichen, würde Doku dafür wohl ausfallen.
„Wenn man mich fragt, was ich mir wünsche, lautet meine Antwort: Niemand möchte die Geburt seines ersten Kindes verpassen. Aber ich weiß auch, dass es im Fußball viele andere Aspekte zu berücksichtigen gibt“, sagte Doku laut eines Berichts von The Athletic. „Ich weiß, dass der Verband seine Spieler unterstützt und Verständnis für ihre Situation hat. Wir werden sehen, was wir tun können.“
Japan hilft Deutschland in Mexiko
Die DFB-Elf wird heute auch im mexikanischen Monterrey unterstützt. Dort frühstücken am Morgen drei Japaner im Japan-Trikot ein paar Tacos bei Comidas Doña Cuca. Sie stellen sich als Shun, Tatsu und Morita vor, leben in den USA bei San Diego und sind zum heutigen Japan-Spiel gegen Tunesien in der Stadt. Außerdem sind sie glühende Deutschland-Fans und singen die Nationalhymne besser als so mancher DFB-Spieler.
Der Japan- und Deutschland Fan Shun. Boris Herrmann
Zoff bei Portugal: Neves-Partnerin stichelt gegen Cristiano Ronaldo
Beim WM-Mitfavoriten Portugal gibt es Knatsch. So wagte es Madalena Aragao, Partnerin von PSG-Profi João Neves, Mannschaftskapitän Cristiano Ronaldo vor dem zweiten WM-Auftritt am Dienstag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Usbekistan öffentlich zu kritisieren.
Die Schauspielerin hatte bei Instagram ein Foto mit ihrem Lebensgefährten nach dem enttäuschenden 1:1 der Portugiesen gegen DR Kongo gepostet. Ein Ronaldo-Fan schrieb dazu: „Dein Freund ist ein Vollidiot. Sag ihm, er soll den Ball auf meinen GOAT spielen.“ Darauf antwortete Aragao, die immerhin eine Million Follower hat:
„Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“
Madalena Aragao, Schauspielerin und Partnerin von João Neves, über Cristiano Ronaldo
GOAT steht im Englischen für: Greatest of all time – Der Beste aller Zeiten. Die beiden Posts sind inzwischen gelöscht. Auch die Kommentarfunktion bei Aragao wurde eingeschränkt, nachdem es durch „CR7“-Anhänger zu einem Shitstorm gekommen war.
Neves, 21, der mit Paris Saint-Germain zuletzt die Champions League gewann, hatte zum Auftakt getroffen. Der 41 Jahre alte Ronaldo hatte dagegen massive Kritik einstecken müssen. TV-Experte Thierry Henry etwa warf dem fünfmaligen Weltfußballer blanken Egoismus vor. „Für alle Leute zu Hause, eine Sache ist ganz wichtig“, sagte der frühere Torjäger bei Fox: „Die Mannschaft muss treffen, nicht Du musst treffen.“
Auch der frühere Freiburger Trainer Christian Streich hatte im ZDF erklärt, dass er bei aller Bewunderung für Ronaldo aus taktischen Gründen wohl auf ihn verzichten würde. Rio-Weltmeister Christoph Kramer mutmaßte, dass viele portugiesische Nationalspieler insgeheim lieber ohne Ronaldo auflaufen würden.
Für Portugals Kapitän ist es die bereits sechste Weltmeisterschaft. SZ-Redakteur Werner Bartens hat sich mit Phänomen Cristiano Ronaldo im Wandel der Zeit beschäftigt.
„Die schlechteste Mannschaft des Turniers": Pressestimmen zum WM-Aus der Türkei
Für die Türkei endet die erste WM-Teilnahme seit 2002 mit einer großen Enttäuschung, dem vorzeitigen Vorrundenaus. Die Spieler gingen schon unmittelbar nach dem 0:1 gegen Paraguay hart mit sich ins Gericht, auch in türkischen und internationalen Medien gibt es Kritik am Team um Trainer Vincenzo Montella. Die Pressestimmen:
Türkei:
Hürriyet: „Bitterer Abschied von der Weltmeisterschaft. Null Tore, null Punkte.“
Habertürk: „Für uns bricht eine Welt zusammen. Die Niederlage gegen Paraguay, obwohl der Gegner mehr als eine Halbzeit lang nur mit zehn Spielern auf dem Platz stand, gehört zu den schmerzhaftesten Enttäuschungen in der WM-Geschichte unseres Landes.“
Milliyet: „Kein Lächeln auf den Gesichtern. Familien und Kinder versammelten sich noch vor Tagesanbruch vor Großbildschirmen, schwenkten türkische Fahnen und hofften auf ein Fußballfest – nur um mit ansehen zu müssen, wie die WM-Reise der Nationalmannschaft vorzeitig zu Ende ging.“
Fotomaç: „Unsere Nationalmannschaft traf mehrfach Aluminium: Im Spiel gegen Paraguay wurden wir wiederholt vom Pfosten und von der Latte gestoppt. Mehrere aussichtsreiche Chancen landeten am Gestänge und trugen letztlich zur Niederlage bei.“
Sözcü: „Die schlechteste Mannschaft des Turniers. Die Türkei schied aus, nachdem sie gegen Paraguay verloren hatte – obwohl sie nach einem Platzverweis 52 Minuten lang in Überzahl spielte."
„Ich würde Montella mit dem ersten Flugzeug nach Hause schicken.“
Ahmet Çakar, langjähriger TV-Kommentator in der Türkei
Paraguay:
ABC: „Die paraguayische Nationalmannschaft hat einmal mehr ihr wahres Wesen unter Beweis gestellt – jenes Wesen, das ihr im Weltfußball historischen Respekt eingebracht hat, jenes Wesen, das in den schwierigsten Momenten zum Vorschein kommt.“
VS Sports: „Heldenhaft! Paraguay besiegt die Türkei.“
Italien:
La Gazzetta dello Sport: „Die Türkei verabschiedet sich von der Weltmeisterschaft, Amerika und den Träumen einer jungen, vielversprechenden Generation. Nach zwei Niederlagen in Folge und einer eklatanten Talentverschwendung scheidet sie unter Tränen aus.“
Niederlande:
De Telegraaf: „Drama für die Türkei: Nach der überraschenden 0:2-Niederlage gegen Australien sorgte die Türkei erneut für eine Überraschung – allerdings wieder im negativen Sinne.“
Hält das Wetter zum Public Viewing?
Natürlich meldet sich zum Deutschlandspiel das Sommerwetter mit all seinen Kapriolen: Wer beim Public Viewing das Spiel gegen die Elfenbeinküste sehen will, wäre gut beraten, den Wetterradar zu konsultieren. Bei möglichen Gewittern könnte es rund um die Übertragung am Abend auch Sturmböen geben, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Von Gewittern sei an diesem Samstag vor allem der äußerste Osten betroffen. „Dort kann es recht heftig werden“, sagte Meteorologe Christian Herold.
Aber es gibt Hoffnung: Bis zum Anpfiff gegen 22.00 Uhr seien die Gewitter voraussichtlich größtenteils durch. Allerdings sei Vorsicht geboten, weil schwere Sturmböen mit den Gewittern einhergehen könnten. Und im Westen ziehen bereits neue auf. Am Sonntagvormittag ist vor allem Nordrhein-Westfalen von schweren Gewittern betroffen, dabei insbesondere das Ruhrgebiet. Im Laufe des Sonntags werden die heftigsten Gewitter dann in der Mitte und später im Südosten des Landes erwartet.
Erste rote Karte wegen Mundzuhaltens
Paraguays Miguel Almirón hat sich bei der Fußball-WM bei einer Auseinandersetzung mit Mert Müldür aus der Türkei den Mund zugehalten und dafür die rote Karte gesehen. Die neue Regel, die das International Football Association Board (IFAB) im April für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada beschlossen hatte, griff damit am Freitagabend (Ortszeit) in Santa Clara erstmals: Ein solches Vergehen soll fortan immer mit einem Platzverweis bestraft werden.
Für diese Art der Bestrafung hatte sich Fifa-Präsident Gianni Infantino im Frühjahr höchstpersönlich eingesetzt. Auslöser für die Einführung der neuen Regel war die Aufregung um Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon, der Vinicius Junior von Real Madrid im Playoff-Duell der Champions League rassistisch beleidigt haben soll und sich dabei das Trikot vor den Mund gezogen hatte.
Die Türkei spielte wegen Almirons Blackout eine Halbzeit lang in Überzahl, konnte das WM-Aus aber trotzdem nicht abwenden.
Eine Ente begeistert Mexiko – das war die Nacht
Aber bevor wir zur Ente kommen, noch schnell zum Sportlichen: Die USA haben als dritter Gastgeber nach Kanada und Mexiko ebenfalls ihr zweites Gruppenspiel gewonnen und sind damit vorzeitig in die K.-o.-Runde eingezogen. Warum im Land nun der Glaube wächst, es bei dieser WM so richtig weit zu schaffen, hat unser Autor Jürgen Schmieder hier erklärt.
Es deutet sich an, dass der FC Bayern gerade dabei ist, ein sehr gutes Geschäft zu machen. Marokkos Stürmer Ismael Saibari soll kurz vor einem Wechsel nach München stehen, gegen Schottland erzielte er schon in der zweiten Minute sein zweites WM-Tor. Es war der Treffer des Tages beim 1:0-Sieg der Nordafrikaner. Die schottischen Fans, die seit Tagen für fantastische Bilder aus Boston sorgen, müssen nun auf das abschließende Gruppenspiel gegen Brasilien hoffen.
Brasilien hatte wiederum keine Probleme, gegen den Außenseiter Haiti mit 3:0 zu gewinnen. Der Ex-Herthaner Matheus Cunha erzielte einen Doppelpack, Vinícius Junior machte schon vor der Pause alles klar. Haiti ist damit als erster WM-Teilnehmer ausgeschieden, das Team kann den dritten Platz in der Gruppe nicht mehr erreichen.
Und nun aber zur Ente: Seit Tagen begeistert Merlín, ein Peking-Enterich, die Fans in Mexiko, aber eigentlich in der ganzen Welt. Ein Video, das ihn zeigte, wie er nach dem Eröffnungsspiel in Richtung einer mexikanischen Feier am Paseo de la Reforma watschelte, ging einmal durch das Internet und wieder zurück. „Er ist ein kleines Symbol dessen, wie wir sind“, sagte die mexikanische Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum. Unser Kollege Javier Cáceres hat die Besitzerin von Merlín, Karla Yvette Gómez López, gefunden, angerufen – und sie alles zum Enterich gefragt, was man wissen muss, inklusive Lieblingsessen. Und wie er mit dem Ruhm umgeht.
Algerien legt wegen Messi-Foul Protest ein
Der algerische Fußball-Verband hat nach der 0:3-Niederlage gegen Argentinien bei der WM Protest gegen die Spielleitung von Schiedsrichter Szymon Marciniak eingelegt. Nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten, bestätigte ein Verbandssprecher der Deutschen Presse-Agentur, dass ein entsprechendes Schreiben an den Weltverband Fifa geschickt wurde.
Nach Darstellung des algerischen Verbandes blieb ein hartes Einsteigen des späteren Dreifach-Torschützen Lionel Messi beim Stand von 1:0 ungeahndet (Foto unten). Zudem kritisieren die Nordafrikaner, dass ein Ellenbogeneinsatz von Alexis Mac Allister sowie eine weitere Aktion nicht sanktioniert wurden. Eine Reaktion der Fifa lag zunächst nicht vor.
Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen haben im Fußball in der Regel nur geringe Erfolgsaussichten, da Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen grundsätzlich nicht nachträglich geändert werden. Algerien trifft am Dienstag auf Jordanien.
Zwayer kommt über den Krampf ins Spiel
Trinkpausen, vergleichsweise moderate Temperaturen und dennoch: ein Krampf! Im Lumen Field Stadion von Seattle lief bereits die Nachspielzeit, als sich Schiedsrichter Felix Zwayer kurz hinlegen musste. Ein Krampf erwischte den einzigen deutschen WM-Schiedsrichter wenige Minuten vor Abpfiff der Partie zwischen den USA und Australien, es wurde eine der kuriosesten Szenen des Turniers.
Erst eilte Australiens Spieler Aiden O'Neill zu Hilfe, dann Assistent Christian Dietz, beide dehnten Zwayer. Dann kam die vierte Offizielle, Katia Garcia aus Mexiko angerannt. Garcia brachte ein kleines Salzgetränk, das den Krampf lösen sollte. Kurz darauf stand Zwayer tatsächlich wieder und konnte weitermachen. Ob der tosende Applaus bei Wiederanpfiff ihm galt oder dem siegreichen Heimteam aus den USA, bleibt allerdings vorerst offen.
Agustin Marcarian/Reuters
Yamal ist weiter nicht bereit für Spaniens Startelf
Lamine Yamal steht Spanien für das wegweisende zweite WM-Spiel nur eingeschränkt zur Verfügung. „Ich bin bereit für alles, was der Trainer von mir verlangt. Aber ich bin noch nicht bereit für ein ganzes Spiel“, sagte der 18-Jährige dem TV-Sender RTVE vor dem Spiel gegen Saudi-Arabien am Sonntag (18 Uhr/MagentaTV). Es sei unnötig, ein Risiko einzugehen. Er sei in einem Anpassungsprozess.
Beim blamablen 0:0 zum Auftakt in Atlanta gegen Kap Verde war Yamal in der 71. Minute eingewechselt worden. Für kurze Zeit gelang es dem dribbelstarken Offensivspieler des FC Barcelona, das behäbige Spiel des Europameisters zu beleben.
Brasiliens Präsident nennt Neymar "Homeoffice-Spieler"
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat den verletzten Fußballstar Neymar scherzhaft als „Homeoffice-Spieler“ bezeichnet. „Ich habe gestern gelesen, Neymar sei der erste ins Homeoffice berufene Spieler der Welt“, s
Questions ouvertes
- Wie wird sich die Kritik an Cristiano Ronaldo auf das portugiesische Team auswirken?
- Wird die neue Regel bezüglich des Mundzuhaltens weitere rote Karten nach sich ziehen?


