Dirigent Petr Popelka über Orchesterarbeit und seine neue Rolle
L'essentiel
- Petr Popelka, zukünftiger Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, sprach mit der "Süddeutschen Zeitung" über die Perspektiven von Dirigenten und Orchestermusikern.
- Er tritt 2029/2030 die Nachfolge von Vladimir Jurowski an und gibt sein Amt bei den Wiener Symphonikern auf.
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Pourquoi c'est important
Petr Popelka, the future General Music Director of the Bavarian State Opera, shared his thoughts on the relationship between conductors and orchestra musicians with the "Süddeutsche Zeitung". He noted that from an orchestral musician's perspective, conducting appears simpler than it is, and vice versa.
Der Dirigent im Orchestergraben und der Musiker am Pult? «Ich glaube, der Musik würde es helfen, wenn die Dirigenten manchmal im Orchester spielen und die Musiker manchmal dirigieren würden», sagte der künftige Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München, Petr Popelka, der «Süddeutschen Zeitung».
Aus der Perspektive eines Orchestermusikers sehe das Dirigat viel einfacher aus, als es tatsächlich sei, so der tschechische Dirigent, der lange stellvertretender Solo-Kontrabassist der Sächsischen Staatskapelle Dresden war. «Umgekehrt ist es genauso: Die Dirigenten ärgern sich manchmal, warum das Orchester nicht zusammenspielen kann – sieht vom Dirigentenpult aus auch leichter aus.»
Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der 40-Jährige zur Spielzeit 2029/2030 die Nachfolge von Vladimir Jurowski in München antreten wird. Sein Amt als Chefdirigent der Wiener Symphoniker, wo Popelka seit 2024 tätig ist, wird der Musiker dann aufgeben.
