Donald Trump bei WM-Finale ausgebuht, Spanien feiert Sieg
L'essentiel
- Beim WM-Finale im MetLife-Stadion wurde US-Präsident Donald Trump von Fans ausgebuht, während Spanien Argentinien 1:0 besiegte.
- Trump verweilte bei der Siegerehrung, trotz Versuchen von FIFA-Präsident Infantino, ihn zum Abgang zu bewegen.
- Spanien feierte den zweiten WM-Sieg ausgelassen in New Jersey und Madrid.
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Pourquoi c'est important
US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino nahmen am WM-Finale im MetLife-Stadion teil, bei dem Spanien Argentinien 1:0 besiegte.
Donald Trump, US-Präsident: »Das war eine der großartigsten Veranstaltungen, die je stattgefunden haben. Menschen aus aller Welt sind gekommen und haben unser Land geliebt.«
Das Land? Vielleicht. Den Präsidenten? Offensichtlich nicht. Als Donald Trump gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino vor dem WM-Finale den Rasen des MetLife-Stadions betritt, buhen und pfeifen die Fans. Trump lässt sich nicht beirren und fühlt sich bei der Siegerehrung nach dem Schlusspfiff offenbar ein bisschen zu wohl. Während die spanische Mannschaft nach dem 1:0-Sieg gegen Argentinien darauf wartet, endlich den WM-Pokal in Händen zu halten, versucht Infantino, Trump von der Bühne zu winken. Der sieht etwas verloren aus. Ein schneller Abgang, um diesen Moment den Fußballern zu überlassen? Kommt nicht infrage. Die Fußballregeln und -gepflogenheiten scheinen den US-Präsidenten auch am Ende der WM nicht zu kümmern.
Das hält die spanischen Fans nicht davon ab, den zweiten WM-Sieg ihrer Geschichte zu feiern. Nach dem Spiel ist die Stimmung rund um das Stadion in New Jersey ausgelassen.
Spanien-Fan: »Ich bin sehr dankbar, heute hier sein zu dürfen, um endlich den Sieg Spaniens mitzuerleben. Das wird mir für immer in Erinnerung bleiben.«
Spanien-Fan: »Sie haben den Sieg verdient. Sie waren absolut dominant. Sie waren die eindeutig bessere Mannschaft.«
Auch in der spanischen Hauptstadt Madrid haben in der Nacht Tausende Menschen gefeiert. Am Montag wird die Mannschaft in der Heimat erwartet, die Feierlichkeiten dürften dann weitergehen.






