Eintracht-Boss Axel Hellmann rechnet mit WM und eigenem Team ab
Beim Familientag von Eintracht Frankfurt lässt Vorstand Axel Hellmann Dampf ab und kritisiert WM-Begleiterscheinungen sowie die eigene Vorsaison.
L'essentiel
Beim Familientag von Eintracht Frankfurt hat Vorstand Axel Hellmann vor 17.000 Fans scharfe Kritik an WM-Begleiterscheinungen geübt und Reformen für die kommende Bundesligasaison gefordert.
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Pourquoi c'est important
Eintracht Frankfurt stellte beim Familientag im Stadion vor 17.000 Fans seine Profimannschaften für die kommende Bundesligasaison vor.
Die Bundesliga steht in den Startlöchern: Nach dem WM-Sommer mit dem frühen deutschen Ausscheiden freuen sich bei Eintracht Frankfurt alle darauf, dass die Liga demnächst wieder losgeht. Beim Familientag der Frankfurter am Sonntag wurden die beiden Profimannschaften vorgestellt – und auch die Bosse kamen zu Wort.
Vor allem bei einem hat sich über die vergangene Saison und die XXL-WM einiges angestaut: Axel Hellmann. Der Eintracht-Boss sprach vor den 17.000 anwesenden Fans im Stadion über die großen Themen – und ließ dabei ordentlich Dampf ab.
... den WM-Schnickschnack: „Aber man muss auch sagen: Hydration Breaks und die ganze Schischi-Schuschu-Show drumherum, das glaube ich braucht’s nicht, und eins kann ich sagen: Das wird ganz sicher nicht der Weg sein, den wir bei Eintracht Frankfurt gehen, was Fußball anbelangt.“
„Hätte ich nicht für möglich gehalten“
... die WM-Skandale: „Also das konnte ich ehrlicherweise gar nicht glauben, dass man eine heilige Geschichte wie eine Halbzeitpause einfach ausdehnt. Ich hätte alles für möglich gehalten, aber dass man eine Halbzeitpause auf 35 Minuten, oder wie viel es am Ende dann waren, ausweitet, dass man Gelbe Karten zurücknimmt, weil ein Politiker das fordert und weil man die Weltmeisterschaft verkaufen will, da muss ich mich ehrlicherweise immer zwicken. Das übersteigt alles, was wir ertragen können.“
... über die Schlüsse aus der letzten Eintracht-Saison: „Wir haben ein paar Schlüsse gezogen aus der letzten Saison: Was hier in diesem Stadion geboten werden muss, was Standard sein muss, was wir hinbekommen müssen, nämlich dass dieses Stadion aus dem Sattel, aus dem Sitz geht, wenn wir Fußball spielen. Das haben wir vermisst in der letzten Saison.“
Hellmann schenkt Hütter viel Vertrauen
… Trainer Adi Hütter: „Wir sind da vorsichtig genug, weil solche Veränderungen nie immer sofort in Tabellenplätzen gemessen werden können. Aber ganz sicher, und das weiß ich und da kenne ich auch Adi gut genug, wird er es nicht zulassen, dass wir hier alle wieder zum Einschlafen bringen, sondern die Besucher, die Fans, das Stadion aufwecken.“
Questions ouvertes
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