Erektionsprobleme: Was Männer tun können, wenn es nicht mehr richtig steht
L'essentiel
- Erektionsprobleme sind für viele Männer ein Tabuthema, aber laut Experten normal.
- Ursachen können vielfältig sein, von körperlichen Erkrankungen bis zu psychischem Stress.
- Ein offenes Gespräch mit dem Partner und dem Arzt sowie ein gesunder Lebensstil können helfen.
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Pourquoi c'est important
Erektionsprobleme sind ein häufiges Problem bei Männern, das zu Stress und Frust führen kann. Die Ursachen sind oft komplex und können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein.
Was tun, wenn „er“ nicht zuverlässig steht? Viele Männer haben irgendwann in ihrem Leben Erektionsprobleme. Das ist vollkommen normal. Aber wie damit umgehen? 22.06.2026 - 04:07 Uhr Quelle: dpa
Schon wieder schlapp? Will der Penis beim Sex nicht so wie der Mann, sorgt das mit der Zeit für Stress und Frust. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Münster. Den meisten Männern ist es schon passiert – auch mehrfach: Es geht heiß her, aber der Penis will nicht richtig steif werden. So normal das ist, so stressig kann es für Betroffene in dem Moment und grundsätzlich sein. Sie fragen sich: Was ist los mit mir?
„Die Gründe können vielfältig sein“, sagt Prof. Jann-Frederik Cremers von der Klinik für Andrologie am Universitätsklinikum Münster. „So einfach das Ergebnis ist, so komplex kann der Hintergrund sein. Wenn ein Auto nicht fährt, kann das Gründe von Kolbenfresser bis zur Motorsteuerung haben.“
In vielen Fällen sind die Probleme körperlich bedingt. Vor allem Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder bestimmte Medikamente können die Standhaftigkeit beeinträchtigen.
„In vielen Fällen gibt es eine organische Ursache, wie etwa Diabetes oder eine Veränderung der Gefäße. Da hat es mal angefangen“, sagt Cremers. Das könne aber in der Folge zu Stress und Performance-Angst führen - dann spielt auch die Psyche mit und verschärft das Problem. „Stress ist der größte Feind der Erektion“, sagt Cremers.
Auch wenn es Überwindung kostet: weg mit der Scham!
Was kann man(n) also tun, um den Teufelskreis zu durchbrechen? Wer sich beim Sex selbst unter Druck setzt, kann sich ein vertrauensvolles Gespräch mit Partner oder Partnerin vornehmen. Denn wer die Erektionsstörung anspricht, hat schon einen großen Schritt getan, um Stress und Scham abzubauen - und sich künftig besser hingeben zu können.
Sinnvoll ist auch, das Gespräch mit Urologe oder Hausärztin zu suchen. Auch, um der Ursache hinter den Erektionsproblemen auf den Grund zu gehen. Plus: Sie haben die Möglichkeit, Potenzmittel, etwa mit den Wirkstoffen Sildenafil oder Tadalafil, zu verschreiben oder andere Therapien zu verordnen.
Auch ein gesunder Lebensstil - ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, kein Alkohol und Nikotin - kann Besserung bringen. Durch regelmäßigen Sport etwa verbessert sich dem Helios Klinikum zufolge die Durchblutung der Muskulatur und der inneren Organe - auch die von Hoden, Prostata, Schwellkörper und Beckenbodenmuskulatur.
Questions ouvertes
- Welche spezifischen Vorerkrankungen sind am häufigsten?
- Wie wirksam sind die genannten Potenzmittel im Detail?

