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EU-Zölle auf China-E-Autos: Westliche Hersteller verlagern Produktion nach Europa
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EU-Zölle auf China-E-Autos: Westliche Hersteller verlagern Produktion nach Europa

L'essentiel

  • Eine Studie zeigt, dass westliche Autohersteller seit Einführung der EU-Zölle auf E-Autos aus China ihre Produktion verstärkt nach Europa verlagern.
  • Chinesische Hersteller steigern Importe, setzen aber auch vermehrt auf Plug-in-Hybride.

Résumé généré par IA

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Die EU hat im Herbst 2024 Zölle auf E-Autos aus China eingeführt. Eine neue Studie untersucht die Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Produktionsstandorte.

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Im Herbst 2024 hat die EU Zölle auf E-Autos aus China verhängt. Eine Studie zeigt nun: Vor allem westliche Hersteller verlagern die Produktion seither nach Europa. Andere Ziele wurden nicht erfüllt. 13.07.2026 - 04:59 Uhr Artikel anhören

Das Tesla Model Y in der Produktion in China: Auch Tesla produziert wieder mehr in Europa. Foto: Bloomberg

New York. Seit der Einführung von EU-Zöllen auf Elektroautos aus China produzieren westliche Hersteller einer Studie zufolge ihre E-Autos wieder verstärkt in Europa. Demnach sank der Anteil von in Europa verkauften „Made in China“-Batteriefahrzeugen westlicher Autobauer am gesamten E-Auto-Absatz zwischen 2024 und dem ersten Quartal dieses Jahres von 38 auf 23 Prozent.

Das geht aus einer Untersuchung des europäischen Verkehrsverbands T&E hervor. Die Zahlen basieren demnach auf Produktions- und Verkaufsdaten des Anbieters GlobalData. Die untersuchten westlichen Marken sind BMW, Dacia, Volvo, Smart und Tesla.

So sank etwa der Anteil von in China produzierten Tesla-Fahrzeugen am Elektro-Gesamtmarkt in Europa im Vergleichszeitraum von 23 auf 19 Prozent.

Die Einfuhr von E-Autos chinesischer Hersteller konnten die Zölle demnach hingegen kaum eindämmen. Insbesondere die Autobauer BYD und Geely hätten ihre Importe nach Europa trotz der Einführung der Zölle seit 2024 deutlich steigern können. Dies liege vor allem an der hohen Überproduktion dieser Unternehmen in China, heißt es in der Untersuchung des Verbands.

Ausnahme bilde das Unternehmen Saic, dessen Absatzzahlen in Europa seit 2024 stark zurückgegangen seien. T&E zufolge liegt das daran, dass für E-Autos von Saic fast doppelt so hohe Zölle anfallen wie für Fahrzeuge von BYD oder Geely.

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Dennoch verlagerten dem Verband zufolge auch chinesische Hersteller einen größeren Teil ihrer E-Auto-Produktion nach Europa. Seit der EU-Untersuchung zu den Subventionen im Jahr 2023 seien zehn geplante Produktionsstätten auf dem Kontinent bekannt geworden, teilte T&E mit. Zudem setzten die chinesischen Hersteller bei den Exporten aus China vermehrt auf Plug-in-Hybride (PHEV). „Chinesische Marken halten nun einen Anteil von 13 Prozent am PHEV-Markt der EU, gegenüber 3 Prozent im Jahr 2024“, hieß es.

Die Ergebnisse von T&E decken sich im Grundsatz mit den Produktionsdaten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in Deutschland. Demnach stieg die Produktion reiner Elektroautos (BEV) innerhalb Deutschlands im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 1,22 Millionen Einheiten – bei gleichzeitig einbrechendem Absatz. Ob das an der Verlagerung von Produktionskapazitäten aus China liegt, geht aus den VDA-Daten indes nicht hervor.

Mehr: Vom Gewinntreiber zur Belastung: So groß ist das China-Problem für BMW

Questions ouvertes

  • Wie entwickeln sich die Importe chinesischer Hersteller weiter?
  • Welche langfristigen Auswirkungen haben die Produktionsverlagerungen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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