Fed-Mitglied Waller schließt Zinserhöhungen nicht aus
L'essentiel
- Ein Mitglied des Fed-Führungsremiums, Christopher Waller, hat in Frankfurt seine Sorge über die anhaltende Inflation geäußert und schließt weitere Zinserhöhungen nicht aus.
- Er begründet dies mit dem anhaltenden Iran-Krieg und dessen Einfluss auf die Energiepreise.
Résumé généré par IA
„Wenn die Inflation nicht bald sinkt, kann ich spätere Zinserhöhungen nicht ausschließen“, sagte Waller bei einer Vorlesung an der Frankfurter School of Finance. Das Mitglied des Fed-Führungsremiums hatte sich vor dem Beginn des Iran-Kriegs noch für Zinssenkungen starkgemacht. Nun hat er seine Meinung geändert.
„Die Inflation geht nicht in die richtige Richtung“, sagte Waller in Frankfurt. Er sprach sich deshalb dafür aus, den Fokus der US-Geldpolitik stärker auf die Inflationsbekämpfung zu richten als bisher.
„Ich habe zunächst gedacht, dass der Konflikt im Nahen Osten schnell vorübergeht“, räumte der Fed-Gouverneur ein, der einst in Bonn studiert hatte. Doch mit dem Krieg im Iran, der schon seit Monaten anhält, habe sich sein Blick auf die ökonomischen Konsequenzen verändert. „Ich bin zunehmend besorgt, dass höhere Energiepreise die Inflation dauerhaft anheizen könnten.“







