Dernière minute
ESHamás anuncia su disolución en Gaza y traspasa el poder a un comité tecnócrataESAviso amarillo por tormentas en Madrid este martesESUEFA critica la decisión de la FIFA de anular la sanción a BalogunESEspaña y Portugal se enfrentan en un duelo de cuartos de final del MundialESHacienda propone un déficit asimétrico del 0,1% para CCAA hasta 2029 y un aumento del 8% en recursosESTrump intensifica su ruptura con Meloni con un nuevo ataque en redes socialesESJuez Peinado se va de vacaciones sin resolver petición de viaje de Begoña GómezESJuzgado sustituto decidirá sobre permiso de Begoña Gómez para viajar a cumbre OTAN y LondresESSanfermines 2026 de Pamplona inician con el Chupinazo y una ola de calorESEncuesta: Más del 65% de españoles cree que hay 'lawfare' en EspañaESHamás anuncia su disolución en Gaza y traspasa el poder a un comité tecnócrataESAviso amarillo por tormentas en Madrid este martesESUEFA critica la decisión de la FIFA de anular la sanción a BalogunESEspaña y Portugal se enfrentan en un duelo de cuartos de final del MundialESHacienda propone un déficit asimétrico del 0,1% para CCAA hasta 2029 y un aumento del 8% en recursosESTrump intensifica su ruptura con Meloni con un nuevo ataque en redes socialesESJuez Peinado se va de vacaciones sin resolver petición de viaje de Begoña GómezESJuzgado sustituto decidirá sobre permiso de Begoña Gómez para viajar a cumbre OTAN y LondresESSanfermines 2026 de Pamplona inician con el Chupinazo y una ola de calorESEncuesta: Más del 65% de españoles cree que hay 'lawfare' en España
Newsgather
BackFriedrich Merz ringt mit seiner Kommunikation
Friedrich Merz ringt mit seiner Kommunikation
Politique
Tagesschau Inland16.05.2026Politique3 dk okumaGermany

Friedrich Merz ringt mit seiner Kommunikation

L'essentiel

  • CDU-Chef Friedrich Merz kämpft mit seiner Rhetorik und dem Versuch, die Bevölkerung von schmerzhaften Reformen zu überzeugen.
  • Er räumt Kommunikationsdefizite ein und will mehr Optimismus verbreiten, fällt aber auch in alte Muster zurück, wie seine erneute Kritik an den USA zeigt.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Friedrich Merz, leader of the CDU and a prominent figure in German politics, is grappling with his communication style as he aims to rally public support for necessary but potentially unpopular reforms. He acknowledges difficulties in reaching and convincing the populace.

Taille de police

Am Ende dieser Woche saß Friedrich Merz auf einer Bühne in Würzburg, vor ihm ein Saal voller Teilnehmer des Katholikentages und über seinen Schultern ein Schal mit den Worten "Hab Mut. Steh auf." Das Motto des Treffens, es passt zur Botschaft des Kanzlers.

Merz will das Land aufrütteln, die Bereitschaft für schmerzhafte Reformen schaffen, aber er merkt, dass ihm das nicht ausreichend gelingt. Das Publikum in Würzburg erlebte einen sehr nachdenklichen Bundeskanzler. Ihn beschäftige "mit immer größerer Intensität", dass es ihm offensichtlich nicht gelinge, die Menschen "hinreichend zu erreichen und auch zu überzeugen", sagte Merz und er ergänzte, er müsse in seiner Kommunikation etwas verbessern: "Das weiß ich", betonte der Bundeskanzler auf der Bühne in Würzburg. Die Reaktion des Publikums: lauter Applaus.

Klare Worte, unklare Botschaften

Merz gilt als Freund klarer Worte. Wer ihn im Gespräch erlebt, trifft auf jemanden, der versucht in der Sache zu antworten, nicht drum herumzureden. "Rund wie ein Kieselstein", wolle er nicht reden und auch nicht werden, beschrieb sich Merz selbst Anfang des Monats in der ARD-Sendung Caren Miosga.

Er spricht gerne in wirtschaftlichen Lagebeschreibungen, benennt Fakten und Eckdaten, zieht Schlussfolgerungen, fordert nüchtern Konsequenzen, die, aus seiner Sicht, alternativlos und überfällig sind. Das kann schnell abgehoben wirken. Empathie, so eine zentrale Kritik an der Kanzler-Kommunikation, ist nicht die Stärke der Merz-Rhetorik. Hinzu kommt, dass er Aussagen im Raum stehen lässt, nicht ausreichend klar macht, was er meint. "Ich muss noch mehr erklären", räumte der Bundeskanzler nun auf dem Katholikentag ein.

Merz will mehr Optimismus verbreiten

Gesundheit, Pflege, Rente, Steuern - die von der Regierung angestrebten Reformen werden in vielen Bereichen schmerzhaft sein und dabei auch zu höheren Belastungen für die Bevölkerung führen. Gesellschaftlicher Widerstand gegen die Regierungspläne gilt als sicher.

Die Bereitschaft der Bevölkerung den Weg der schwarz-roten Koalition mitzugehen, hängt auch davon ab, wie der Bundeskanzler mit den Menschen redet. Merz weiß, dass er mehr Optimismus verbreiten muss. "Ich möchte es versuchen", versprach der Kanzler nun, und er räumte ein, der Versuch sei "noch nicht erfolgreich abgeschlossen".

Um Unterstützung werben, nicht provozieren

Am vergangenen Dienstag, beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), war zu beobachten, wie Merz seine Pläne in einem Umfeld erklären will, das ihm mit Ablehnung begegnet. Der Kanzler hielt eine weitgehend nüchterne Rede, beschrieb die Notwendigkeit von Reformen, hob die Bedeutung der Gewerkschaften hervor und warb um deren Unterstützung.

Die Reformvorhaben seien keine Bedrohung, sondern eine große Chance, rief Merz den Vertretern der Gewerkschaften zu. Die von ihm und den Unionsparteien angestrebten Gesetzesänderungen bei der Wochenarbeitszeit, ein absolutes Reizthema für die Gewerkschaften, sprach Merz beim DGB-Bundeskongress nicht an. Er wollte nicht provozieren. Beim Thema Rentenreform machte er seine Position deutlich und ertrug, von den Delegierten dafür ausgelacht und ausgepfiffen zu werden.

Erneut Kritik an den USA

Die Auftritte des Kanzlers bei der DGB-Tagung und beim Katholikentag können Beleg dafür sein, dass Merz an seiner Kommunikation arbeitet. Er ist aber auch gefährdet, in alte Muster zurückzufallen. Merz schätzt das offene Wort und er legt weiterhin schnell mal nach, auch wenn es vielleicht besser wäre, nichts zu sagen.

Beispiel Katholikentag. Auch hier spricht Merz wieder einmal über seinen Blick auf die USA unter Donald Trump - auch wenn Aussagen dazu vor einigen Wochen zu einer Belastung der Beziehung zwischen ihm und dem US-Präsidenten führten. In Würzburg sagte Merz nun, seine Bewunderung für die USA nehme gerade nicht zu und ungefragt, völlig ohne Not, fügte er noch an, er würde, seinen Kindern "heute nicht empfehlen in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten."

Merz und seine Art Dinge zu sagen. Die Auseinandersetzung des Kanzlers mit der eigenen Kommunikation - sie ist wohl noch nicht abgeschlossen.

Questions ouvertes

  • Will Merz's efforts to improve his communication be successful in the long term?
  • How will the public react to the specific reform proposals?
  • What will be the impact of Merz's statements on US-German relations?

Sujets liés

This article was originally published by Tagesschau Inland.

Articles liés

Italiens Verteidigungsminister betont transatlantische Beziehungen nach Trump-Provokation
En développement·55 dk önce

Italiens Verteidigungsminister betont transatlantische Beziehungen nach Trump-Provokation

Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat nach einer erneuten Provokation von US-Präsident Donald Trump gegen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die Bedeutung guter transatlantischer Beziehungen betont. Trump hatte ein bearbeitetes Bild Melonis gepostet, das eine "einstweilige Verfügung" nahelegt. Sowohl Trump als auch Meloni werden am Nato-Gipfel in der Türkei teilnehmen.

Die Zeit
Plus sur ce sujetFriedrich Merz