Fußball-WM: Alle Spiele zwischen Sonntagabend und Montagmorgen im Überblick
L'essentiel
- Vier Spiele der Fußball-WM finden zwischen Sonntagabend und Montagmorgen statt.
- Deutschland startet gegen Curaçao, gefolgt von den Niederlanden gegen Japan.
- Weitere Partien sind Elfenbeinküste gegen Ecuador und Schweden gegen Tunesien.
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Die Fußball-WM steht vor vier weiteren Spielen zwischen Sonntagabend und Montagmorgen. Die DFB-Elf trifft auf Curaçao, die Niederlande auf Japan, Elfenbeinküste auf Ecuador und Schweden auf Tunesien.
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Zwischen Sonntagabend und Montagfrüh stehen vier Spiele bei der Fußball-WM an. Den Anfang macht der Auftakt der deutschen Mannschaft, gefolgt vom ersten Auftritt der Niederlande, die in einem kniffligen Duell auf Japan trifft. Auch das zweite Spiel der deutschen Gruppe E steht in der Nacht auf Montag an, ehe es am frühen Morgen deutscher Zeit in Mexiko weitergeht. Alle vier Partien im Überblick.
Deutschland – Curaçao (Sonntag, 19 Uhr, ARD und MagentaTV)
Deutschland: vier, fünf, sechs oder sogar noch mehr Tore? Nach den WM-Auftaktniederlagen 2018 und 2022 geht es dieses Mal für die DFB-Elf nur um die Höhe des Sieges. WM-Neuling Curaçao ist kein Turniergradmesser. Im Fokus steht aber das Comeback von Torwart Manuel Neuer, der mit seinem 20. WM-Spiel die Bestmarke des Franzosen Hugo Lloris einstellt.
Curaçao: Es ist das größte Spiel in der Fußballgeschichte von Curaçao. Die Karibik-Kicker sind klarer Außenseiter bei dieser WM. Dennoch will das Team von Trainer-Veteran Dick Advocaat überraschen. Die meisten Spieler sind in den Niederlanden aktiv. Für Torwart Eloy Room ist es ein besonderes Spiel. Er trifft auf sein Vorbild Manuel Neuer.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Deutschland: 1 Neuer – 6 Kimmich, 4 Tah, 15 Schlotterbeck, 18 Brown – 23 Nmecha, 5 Pavlovic – 19 Sané, 10 Musiala, 17 Wirtz – 7 Havertz
Curaçao: 1 Room – 5 Floranus, 3 Gaari, 23 Bazoer, 18 Obispo, 24 Fonville – 21 Chong, 8 Comenencia, 10 L. Bacuna, 7 J. Bacuna – 9 Locadia
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
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Spielort: Houston (USA)
Niederlande – Japan (Sonntag, 22 Uhr, MagentaTV)
Niederlande: Die Elftal verfügt nicht mehr über die absoluten Ausnahmespieler von einst, ist aber dennoch Favorit auf den Gruppensieg. Barcelonas Frenkie De Jong ist der Chef im Mittelfeld, Liverpools Cody Gakpo die Hoffnung im Angriff. Das WM-Aus von Arsenals Jurrien Timber dürfte das Team treffen. Für ihn rückte Leipzigs zuletzt verliehener Lutsharel Geertruida nach.
Japan: Der viermalige Asienmeister wird höher gehandelt als bei vergangenen Weltmeisterschaften. Daichi Kamada, einst bei Eintracht Frankfurt und inzwischen bei Crystal Palace, ist der Stratege. Aber auch die Japaner haben einen Ausfall zu verkraften – und zwar von Kapitän Wataru Endo. Für den Ex-Stuttgarter rutschte noch der Gladbacher Shuto Machino ins Aufgebot.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Niederlande: 1 Verbruggen – 22 Dumfries, 6 van Hecke, 4 Van Dijk, 15 van de Ven – 8 Gravenberch, 21 De Jong, 14 Reijnders – 24 Summerville, 18 Malen, 11 Gakpo
Japan: 1 Suzuki – 22 Tomiyasu, 4 Itakura, 21 H. Ito – 10 Doan, 7 Tanaka, 15 Kamada, 13 Nakamura – 8 Kubo, 18 Ueda, 14 J. Ito
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Spielort: Dallas (USA)
Elfenbeinküste – Ecuador (Montag, 1 Uhr, ARD und MagentaTV)
Elfenbeinküste: Die Elfenbeinküste will es bei der vierten WM-Teilnahme zum ersten Mal über die Vorrunde hinaus schaffen. In der Qualifikation setzte es für den deutschen Gruppengegner keine Niederlage. Ihre Stärken haben die Ivorer vor allem offensiv. Dabei konnte Stürmer Yan Diomande bereits in der jüngsten Bundesliga-Saison bei RB Leipzig überzeugen.
Ecuador: Die Südamerikaner können auf ihre starke Verteidigung vertrauen. In 18 Spielen der Qualifikation musste Ecuador gerade einmal fünf Gegentore hinnehmen. In der Defensive befinden sich gleich zwei Stars, die im Champions-League-Finale auf dem Feld standen: Willian Pacho von Paris Saint-Germain und Piero Hincapié vom FC Arsenal.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Elfenbeinküste: 1 Fofana – 5 Singo, 7 Kossounou, 21 Ndicka, 3 Konan – 8 Kessié, 18 Sangaré, 26 Inao – 19 Pépé, 22 Guessand, 11 Diomande
Ecuador: 1 Galindez – 21 Franco, 4 Ordonez, 6 Pacho, 3 Hincapié – 23 Caicedo, 15 Vite – 9 Yeboah, 19 Plata, 20 Angulo – 13 Enner Valencia
Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)
Spielort: Philadelphia (USA)
Schweden – Tunesien (Montag, 4 Uhr, MagentaTV)
Schweden: Die Schweden kehren nach acht Jahren auf die WM-Bühne zurück. In einem turbulenten Playoff-Finale hatten sich die Skandinavier nach einer Achterbahnfahrt mit 3:2 gegen Polen durchgesetzt. Seit Oktober werden die Gelb-Blauen vom Briten Graham Potter trainiert, der auch im Kader auf viele Profis aus der englischen Premier League setzt. Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Liverpools Alexander Isak sind die Stars.
Tunesien: Da mit den Niederlanden und Japan zwei weitere starke Teams in Gruppe F stehen, darf sich Tunesien keinen Fehlstart leisten. Die „Adler von Karthago“ gehören zu den konstantesten WM-Teilnehmern Afrikas und sind zum siebten Mal dabei. Bisher konnte Tunesien noch nie in die K.o.-Phase einziehen. Trainer Sabri Lamouchi soll den WM-Fluch endlich brechen – unter anderem mit Union Berlins Rani Khedira und dem Frankfurter Ellyes Skhiri.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Schweden: 12 Johansson – 4 Hien, 3 Lindelöf, 2 Lagerbielke – 21 Bernhardsson, 16 Karlström, 18 Ayari, 5 Gudmundsson – 10 Nygren – 9 Isak, 17 Gyökeres
Tunesien: 16 Dahmen – 2 Abdi, 3 Talbi, 6 Bronn, 20 Valery – 17 Skhiri, 15 Mahmoud – 7 Achouri, 13 Khedira, 25 Ben Slimane – 9 Mastouri
Schiedsrichter: Yael Falcón Pérez (Argentinien)
Spielort: Monterrey (Mexiko)
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