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Gefangene attackieren Bedienstete in Hamburger Haftanstalt
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Die Welt·3 sa önce·🇩🇪Germany·Crime

Gefangene attackieren Bedienstete in Hamburger Haftanstalt

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Die Welt
Yayıncı
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Mit dem Schlüssel habe sich dann einer der Gefangenen Zugang zu einer anderen Station verschafft und dort einen weiteren Bediensteten mit dem Dienstmesser attackiert. Der Beamte, der unverletzt geblieben sei, habe Alarm auslösen können. „Weitere Bedienstete kamen den bisherigen Erkenntnissen zufolge zur Unterstützung hinzu und konnten diese Konfliktsituation entschärfen.“

Das Dienstmesser – das von den Vollzugsbeamten getragen werde, um im Falle eines Suizidversuchs eines Insassen Strangulationsmittel schnell durchtrennen zu können – sei gesichert und der Gefangene unter Verschluss genommen worden.

Zwischenzeitlich hätten sich die beiden anderen Gefangenen mit abgebrochenen Tischbeinen bewaffnet und einen weiteren Bediensteten verletzt. Hinzukommende Kollegen hätten „auch dieses dynamische Geschehen deeskaliert“, sagte der Sprecher. Die Gefangenen hätten sich schließlich mit den Händen auf den Rücken fesseln lassen. Beim Eintreffen der Polizei sei die Lage unter Kontrolle gewesen. Der Behörde zufolge konnten alle entwendeten Gegenstände gesichert werden.

Das Motiv, warum die Häftlinge auf die Bediensteten losgingen, sei noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen, sagte Sulzmann. Schon kurz nach der Tat war ein Ausbruchsversuch als wenig wahrscheinlich bezeichnet worden. Zu Spekulationen wollte sich Sulzmann nicht äußern. Hamburger Medien hatten über einen möglichen Versuch, einen Mitgefangenen aus Rache zu „lynchen“, berichtet. Alle an dem Vorfall beteiligten Gefangenen waren kurz nach dem Vorfall in andere Hafteinrichtungen verlegt worden.

Vergleichbare Fälle - „in denen Gefangene gemeinschaftlich in dieser Form gewalttätig gegen Bedienstete vorgegangen sind“ – habe es in Hahnöfersand in der Vergangenheit nicht gegeben, sagte Sulzmann. Er betonte, dass die für den Betrieb der Anstalt erforderliche Personalstärke am fraglichen Tag gewährleistet gewesen sei. Die Behörde prüfe mögliche Konsequenzen aus dem Vorfall.

This article was originally published by Die Welt.

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