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German Economy Loses Substance Amidst Low Investment
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Handelsblatt11.06.2026Business1 dk okumaGermany

German Economy Loses Substance Amidst Low Investment

L'essentiel

  • The German economy is struggling with declining substance due to low corporate investment.
  • The Kiel Institute for the World Economy forecasts a 1.2% drop in equipment investment this year, with only public sector defense spending expected to boost it next year.
  • Private sector investment remains subdued.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

The German economy is facing challenges in implementing digital and climate-neutral transformations due to low corporate investment. The Kiel Institute for the World Economy has released its latest economic forecast.

Taille de police

Die deutsche Wirtschaft verliert immer weiter an Substanz. Obwohl sie eigentlich die notwendige digitale und klimaneutrale Transformation umsetzen müssten, investieren die Unternehmen kaum. Das Kiel-Institut für Weltwirtschaft geht in seiner am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturprognose davon aus, dass die Ausrüstungsinvestitionen im laufenden Jahr um 1,2 Prozent zurückgehen. Dahinter verbergen sich vor allem Ausgaben für Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge.

Im kommenden Jahr sollen die Ausrüstungsinvestitionen dann zwar um 4,4 Prozent zulegen. Diese Entwicklung ist aber fast ausschließlich durch den öffentlichen Sektor getrieben und seine zusätzlichen Ausgaben für eine stärkere Verteidigungsfähigkeit.

Im Privatsektor bessert sich das Lagebild im kommenden Jahr hingegen keineswegs, prognostizieren die Kieler Ökonominnen und Ökonomen. Vielmehr würden die Investitionen über die gesamte Zeit der Konjunkturprognose hinweg geringer sein als noch vor drei Monaten erwartet. In der Prognose ist von „sehr verhaltenen Unternehmensinvestitionen“ die Rede.

Die sich verschärfende deutsche Investitionskrise ist der wohl wichtigste Grund dafür, dass das Kiel-Institut seine Wachstumsprognose deutlich nach unten korrigiert. Im laufenden Jahr erwarten die Ökonomen zwar weiterhin einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,8 Prozent. Das hängt vor allem mit dem überraschend starken Jahresstart zusammen.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Equipment investment in Germany will increase by 4.4% in the coming year.

    Probable

  • Private sector investment in Germany will remain lower than previously expected.

    Probable

Questions ouvertes

  • What specific factors are contributing to the subdued private sector investment?
  • What are the long-term implications of this investment crisis for Germany's economic competitiveness?
  • How will the increased public sector defense spending impact other areas of the economy?
  • What measures, if any, are being considered by the government to stimulate private investment?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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