German industry order books at record high, but economists warn of job cuts
L'essentiel
- German industry's order books reached a record high in March, with a 1.6% monthly increase in open orders.
- Despite this, economists like Alexander Krüger anticipate a gradual decline in employment due to high energy prices, supply chain issues, and pressure on profit margins.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
The order books of German industry have reached their highest level since the statistics began in 2015. Open orders increased significantly in March compared to the previous month and the previous year. This surge was observed across all economic sectors, with a notable rise in the manufacturing of data processing equipment, electronic, and optical products.
Die Auftragsbücher der deutschen Industrie sind so gut gefüllt wie noch nie seit Beginn dieser Statistik im Jahr 2015. Der Bestand an offenen Bestellungen wuchs im März um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte .
Das war der stärkste Anstieg seit September 2024, verglichen mit dem Vorjahresmonat gab es ein Plus von 8,4 Prozent.
Die Aufträge legten laut Statistischem Bundesamt in jedem Wirtschaftsbereich zu. Der größte Zuwachs wurde mit 3,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen gemessen. Dazu zählen etwa Computer, Smartphones oder medizinische Geräte.
Im Bereich »Sonstiger Fahrzeugbau«, also beim Bau von Flugzeugen, Schiffen, Zügen oder Militärfahrzeugen, stiegen die Aufträge mit 1,5 Prozent ebenfalls stark an.
Ökonom erwartet trotzdem »schleichenden Beschäftigungsabbau«
Die Auftragseingänge in der Industrie können ein wichtiger Frühindikator für eine mögliche Trendwende im deutschen Wirtschaftswachstum sein. Ob sich die Industrie tatsächlich erholt, ist aber noch fraglich. Zuletzt hatten Konjunkturforscher des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit einem Wachstum von nur 0,4 Prozent gerechnet.
Der hohe Auftragsbestand sei zudem noch kein Garant dafür, dass auch die Produktion hochfährt, sagte der Chefvolkswirt der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe, Alexander Krüger. Standortbedingungen und gestiegene Energiepreise belasteten viele Unternehmen. Durch den Irankrieg seien zudem die Gewinnmargen unter Druck geraten. Hinzu kämen Lieferstörungen.
»Aufträge dürften daher nur langsam abgearbeitet und Kapazitäten kaum erweitert werden«, sagte Krüger. »Trotz guter Auftragslage wird sich der schleichende Beschäftigungsabbau wohl fortsetzen.«
Die Reichweite des Auftragsbestands stieg im März auf 8,8 Monate – das ist ebenfalls der höchste Wert seit Beginn der Statistik 2015. Der Wert gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne Neugeschäft theoretisch produzieren müssten, um vorhandene Bestellungen abzuarbeiten.
Die offenen Aufträge aus dem Inland legten im März um 1,4 Prozent zu. Der Bestand aus dem Ausland stieg um 1,7 Prozent.
Mehr Exporte, mehr Aufträge – erste Daten lassen hoffen, dass die deutsche Wirtschaft endlich wieder wächst. Doch ausgerechnet eine Kernbranche schwächelt. Sechs Grafiken zeigen, wie fragil der Aufschwung ist .
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Gradual reduction in employment within the German industry.
Probable · Moyen terme
Questions ouvertes
- Will the high order backlog translate into increased production?
- What specific measures are being taken to address high energy prices and supply chain issues?
- How will the 'Irankrieg' continue to affect profit margins in the German industry?
- What is the projected timeline for the 'schleichender Beschäftigungsabbau' (gradual job cuts)?





