Dernière minute
DEVierjähriges Kind stirbt nach Hundebiss im Osternienburger LandRUПожар на предприятии под Ставрополем из-за атаки БПЛА усилилсяARالأنظار تتجه نحو مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي كأس العالمARدياز ووهبي يرفعان راية التحدي قبل مواجهة فرنسا في مونديال 2026ARغياب صيباري عن مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي مونديال أميركا الشماليةRUВ Твери при атаке БПЛА загорелся резервуар нефтебазыCN吐瓦魯副總裁憂中國在太平洋試射飛彈 籲守護海洋環境AUTelstra Outage: Elderly Woman Frightened After Fall, Senator's Death Claim QuestionedCN中国减贫经验对印尼有何启示?TREmine Erdoğan'dan Lider Eşlerine Dijital Dünya UyarısıDEVierjähriges Kind stirbt nach Hundebiss im Osternienburger LandRUПожар на предприятии под Ставрополем из-за атаки БПЛА усилилсяARالأنظار تتجه نحو مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي كأس العالمARدياز ووهبي يرفعان راية التحدي قبل مواجهة فرنسا في مونديال 2026ARغياب صيباري عن مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي مونديال أميركا الشماليةRUВ Твери при атаке БПЛА загорелся резервуар нефтебазыCN吐瓦魯副總裁憂中國在太平洋試射飛彈 籲守護海洋環境AUTelstra Outage: Elderly Woman Frightened After Fall, Senator's Death Claim QuestionedCN中国减贫经验对印尼有何启示?TREmine Erdoğan'dan Lider Eşlerine Dijital Dünya Uyarısı
Newsgather
BackGesundheitsministerin Warken will Unterhaltspflicht für Eltern ändern
Gesundheitsministerin Warken will Unterhaltspflicht für Eltern ändern
En développement
Spiegel Wirtschaft16.06.2026Politique3 dk okumaGermany

Gesundheitsministerin Warken will Unterhaltspflicht für Eltern ändern

L'essentiel

  • Gesundheitsministerin Warken plant, die 100.000-Euro-Grenze für unterhaltspflichtige Kinder zu streichen.
  • Der Landkreistag unterstützt die Forderung nach Senkung der Schonbeträge, um die öffentlichen Kassen zu entlasten und Gerechtigkeit zu schaffen.
  • Widerstand kommt aus der eigenen Partei.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Erwachsene Kinder müssen bisher nur bei einem Bruttoeinkommen über 100.000 Euro für die Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen. Gesundheitsministerin Warken will diese Grenze senken.

Taille de police

Bisher müssen erwachsene Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern nur dann einspringen, wenn sie mehr als 100.000 Euro brutto pro Jahr verdienen. Gesundheitsministerin Nina Warken will das ändern und erhält dafür nun Rückhalt vom Deutschen Landkreistag. Er unterstütze die Forderung der CDU-Politikerin nach einer Senkung der Beträge des verschonten Einkommens nachdrücklich, sagte Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistages, der »Rheinischen Post«. Über die 100.000-Euro-Grenze sagte er: »Diese Grenze ist in unseren Augen eindeutig zu hoch.«

Angesichts der ausufernden Pflegekosten und der hohen Belastung für die öffentlichen Kassen will Gesundheitsministerin Warken die 100.000-Euro-Grenze nun streichen. Laut dem Entwurf ihres geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes ist eine Rücknahme des Schonbetrags vorgesehen. Widerstand kommt dabei aus dem eigenen Lager. Die CSU-Gesundheitsexpertin Emmi Zeulner sagte dem SPIEGEL, sie halte davon nichts, »weil die Grenze jungen Familien Luft schafft und den Leistungsgedanken stärkt «.

Erben auf Kosten der Allgemeinheit geschützt

Landkreistagspräsident Brötel dagegen erwidert nun: »Der Sozialstaat muss denen helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es gibt aber keine sachliche Begründung dafür, privates Vermögen und damit letztlich Erwartungen von Erben auf Kosten der Allgemeinheit zu schonen.« Eine Absenkung sei nicht nur gerecht, sie würde auch die kommunalen Sozialhilfeträger entlasten.

Die 1995 eingeführte, gesetzliche Pflegeversicherung trägt meist nur einen Teil der anfallenden Kosten. Der selbst zu finanzierende Anteil im Pflegeheim beläuft sich im ersten Jahr derzeit etwa auf durchschnittlich rund 3500 Euro pro Monat. Allerdings springt für den, der sie nicht selbst tragen kann, das Sozialamt ein – solange die Kinder nicht zu gut verdienen. Die Grenze von 100.000 Euro war erst 2020 eingeführt worden, um Kinder von den Pflegekosten der Elterngeneration zu entlasten. Allerdings war auch damals weiterhin vorgesehen, dass die Betroffenen selbst ihr eigenes Vermögen für die Pflege einsetzen sollten.

In vielen Familien wird jedoch versucht, das eigene Vermögen vor den Pflegekosten zu schützen. Schenkungen, beispielsweise eines Hauses, können nach der aktuellen Gesetzeslage nämlich nur zehn Jahre lang zurückgefordert werden. Nur so lange kann das Sozialamt die Beschenkten bislang zur Übernahme von Pflegekosten in entsprechender Höhe verpflichten. Wenn der Schenker danach verarmt, geht das nicht mehr.

Brötel forderte deshalb auch eine Reform der Regeln für Schenkungen: »Die Sozialämter beobachten immer häufiger, dass Eltern Vermögen, insbesondere Immobilien, auf ihre Kinder übertragen, damit der Sozialhilfeträger im Falle einer späteren Pflegebedürftigkeit der Eltern darauf nicht zugreifen kann.« Hohe Vermögen von Pflegebedürftigen müssten herangezogen werden.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Die 100.000-Euro-Grenze für die Unterhaltspflicht wird gesenkt oder gestrichen.

    Probable · En quelques mois

  • Die Regeln für Schenkungen im Hinblick auf Pflegekosten werden reformiert.

    Possible · En quelques mois

Questions ouvertes

  • Wann tritt das neue Gesetz in Kraft?
  • Wie hoch wird die neue Grenze sein?
  • Wie wird die Regelung für Schenkungen genau aussehen?

Sujets liés

This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

Articles liés

Plus sur ce sujetPflegekosten