Ghana's Thomas Partey Denied Canadian Visa for World Cup Opener
L'essentiel
- Ghanaian footballer Thomas Partey was denied a visa to enter Canada for the World Cup opener against Panama due to being classified as a security risk.
- The FIFA confirmed the visa rejection, stating they are not involved in host country immigration processes.
- Partey faces ongoing legal proceedings in London for alleged sexual assault.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Thomas Partey, a player for FC Villarreal and the Ghanaian national team, has been denied a visa to enter Canada for a World Cup match due to being classified as a security risk. This comes amid ongoing legal proceedings against him in London for alleged sexual assault.
Die Fifa kann bestätigen, dass der Spieler Thomas Partey nicht vom ghanaischen Team-Basislager in Boston, USA, nach Kanada reisen kann, um am Mittwoch, den 17. Juni, am ersten Spiel gegen Panama teilzunehmen, da sein Visumantrag von der kanadischen Regierung abgelehnt wurde«, teilte die Fifa mit.
Der Verband betonte, sie sei nicht in die Einreiseverfahren der Gastgeberländer involviert.
Die kanadische Einwanderungsbehörde erklärte, sie äußere sich nicht zu Einzelfällen. Einer Person, die als »Sicherheitsrisiko« eingestuft werde, könne aber die Einreise verweigert werden.
Partey spielt aktuell beim spanischen FC Villarreal. Zuvor war er bei Arsenal in London aktiv.
Partey steht seit April wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht, die nächste Anhörung ist für den Oktober angesetzt. Dem Spieler wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau in London zweimal vergewaltigt zu haben. Vor dem Southwark Crown Court in London plädierte Partey auf nicht schuldig. Ein Urteil soll nicht vor Mitte 2027 fallen.
Zuvor war der Fußballer im Juli 2025 wegen fünf weiteren Fällen von Vergewaltigung und einem Fall von sexueller Nötigung angeklagt worden, die sich auf die Jahre 2021 und 2022 beziehen. Damals hatte er beim FC Arsenal unter Vertrag gestanden. Die Vorwürfe stammen von mehreren Frauen. Der Mittelfeldspieler wies auch damals sämtliche Vorwürfe zurück.
Partey absolvierte bereits 57 Länderspiele für die »Black Stars«, im März stand der 32-Jährige im Testspiel gegen Deutschland in Stuttgart auf dem Platz.
Fälle mehren sich
Vor Beginn des Turniers hatte es bereits weitere Visa-Probleme bei verschiedenen Akteuren gegeben. So hatte sich die Anreise des Schweizer Nationalspielers Breel Embolo in die USA verzögert, dies stand in Zusammenhang mit einer Vorstrafe des Spielers.
Der Fall des von den USA an der Grenze abgewiesenen Schiedsrichters Omar Artan aus Somalia hingegen hatte für Aufsehen gesorgt . Der Somalier hatte nach Angaben des somalischen Fußballverbandes ein gültiges Visum gehabt. Nach der Überprüfung am Flughafen in Miami hatte die US-Regierung dem Referee Verbindungen zu Terrororganisation vorgeworfen.
Auch Delegationsmitglieder aus Iran sowie Fans aus dem Senegal und der Elfenbeinküste durften nicht einreisen.
Wie der Präsident des palästinensischen Fußballverbands, Dschibril Radschub, am Freitag bekannt gab, wurden auch ihm Visa für die USA und Kanada verweigert. Er habe aber nach Mexiko einreisen können, um an der Eröffnungsfeier der WM in Mexiko-Stadt teilzunehmen, sagte Radschub. Nach dem Spiel Tunesien gegen Schweden in Monterrey am Samstag werde er in die Palästinensergebiete zurückkehren.
Questions ouvertes
- What specific security concerns led to the visa denial?
- Will this impact other players' travel to Canada?
- What are the implications for future international sporting events?



