Gruenspan-Ausweichquartier in Hamburg saniert
L'essentiel
- Das Ausweichquartier für den Musikclub Gruenspan in Hamburg ist saniert.
- Die Halle D bietet Platz für 900 Gäste und soll ab dem 1.
- Juli bespielt werden.
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Pourquoi c'est important
Das Ausweichquartier für den Musikclub Gruenspan wurde saniert, um während der Umbauarbeiten am Stammgebäude Spielbetrieb zu ermöglichen. Die Stadt Hamburg unterstützt die Maßnahmen finanziell.
Das Ausweichquartier für den Musikclub Gruenspan ist saniert.
Nach der Übergabe an die Betreiber, die für den 1. Juli geplant ist, erfolgt der Innenausbau, die Bühne wird an der Kopfseite des 1000 Quadratmeter großen Raumes stehen, eine Seitenfläche wird zur Bar. Finanzsenator Andreas Dressel und Kultursenator Carsten Brosda (beide SPD) stellten die sanierte Halle D an der Lagerstraße 17 neben dem Messegelände jetzt vor. Die investierte Summe von rund 2,6 Millionen Euro wurde von der Kulturbehörde und aus dem Quartierfonds des Bezirks Hamburg-Mitte zur Verfügung gestellt. Realisiert wurde die Maßnahme fristgerecht und im Budget von der städtischen Immobiliengesellschaft Sprinkenhof.
Lebendiger Ort im Schanzenviertel
Gruenspan-Geschäftsführer Timur Börü freut sich über einen „lebendigen Ort in der Sternschanze, der weit mehr als eine Übergangslösung ist: eine moderne und barrierefreie Spielstätte, die historische Substanz und zeitgemäße Anforderungen miteinander verbindet und Raum für Kultur, Begegnung und viele besondere musikalische Erlebnisse schafft.“ Die fertiggestellte Spielstätte bietet eine Kapazität für bis zu 900 Gäste. Die historische Halle wurde im Zuge des Umbaus barrierefrei gemacht und der historische Vorderbau durch den Fleischgroßmarkt Hamburg in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt rekonstruiert.
Neue Musikbühne für Hamburg
Kultursenator Brosda wies darauf hin, die neue Halle sei „nicht nur für das Unternehmen Gruenspan und dessen Spielplan wichtig, sondern auch für den Musikstandort Hamburg, dem damit auch während der Sanierungsarbeiten wichtige Kapazitäten für Livemusik erhalten bleiben.“ Brosda verwies bereits auf eine spätere Nutzung: „Zugleich erschließen wir mit diesem neuen Standort für die Übergangszeit eine ganz neue Musikbühne in Hamburg. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sie das kulturelle Angebot in Schanzenviertel und Karoviertel in den nächsten Jahren bereichern wird.“
Der vorübergehende Umzug des Gruenspan wurde geplant, da das Stammgebäude in der Großen Freiheit saniert wird und der Spielbetrieb dort für die Dauer des Umbaus ruht. Die Maßnahmen umfassen Fassadensanierungen, den barrierefreien Ausbau und brandschutztechnische Verbesserungen des zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Um die Statik des Stammhauses zu verbessern, wird an der Südseite des Gruenspan eine neue Fassade als zusätzliches Tragsystem vor die bestehende Außenhülle gesetzt.
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Darüber hinaus werden Neben- und Technikflächen angebaut – so wächst der Club auch im Backstage-Bereich. Durch den Umbau kann die Kapazität am Hauptstandort auf 1.100 Besucher erhöht werden, was der Wettbewerbsfähigkeit des Gruenspan dienen soll. Die Stadt Hamburg fördert die Gesamtmaßnahme mit 14,3 Millionen Euro aus Restmitteln des Sanierungsfonds der Bürgerschaft und Mitteln der Finanzbehörde. Zusammen mit Eigenmitteln der zur Finanzbehörde gehörenden Sprinkenhof beträgt das Volumen des Projekts rund 18,9 Millionen Euro.
Questions ouvertes
- Wann genau beginnt der Innenausbau?
- Wie lange dauert die Sanierung des Stammgebäudes?

