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BackHamburgs Wärmeplan: 57% Fernwärme bis 2040, Rest dezentral
Hamburgs Wärmeplan: 57% Fernwärme bis 2040, Rest dezentral
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Die Zeit16.06.2026Energy2 dk okumaGermany

Hamburgs Wärmeplan: 57% Fernwärme bis 2040, Rest dezentral

L'essentiel

  • Hamburg plant, bis 2040 57% des Wärmebedarfs durch Fernwärme zu decken.
  • Die restlichen 43% des Gebäudebestands sollen dezentral, primär mit Wärmepumpen, versorgt werden.
  • Der Plan dient der Klimaneutralität bis 2040 und ist rechtlich unverbindlich.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Hamburg hat einen Wärmeplan verabschiedet, um die Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Der Plan sieht eine Mischung aus Fernwärme und dezentralen Lösungen vor.

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In Hamburg sollen nach Senatsplänen bis zum Jahr 2040 57 Prozent des Wärmebedarfs über zentrale Netze wie die Fernwärme gedeckt werden. Die restlichen 43 Prozent, die aber 78 Prozent des gesamten Gebäudebestandes ausmachen, sollen laut dem Hamburger Wärmeplan dezentral mit Wärme versorgt werden - mit Wärmepumpen als «Mittel der Wahl», wie Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) bei der Vorstellung des Plans im Rathaus sagte.

Der Plan bildet die Grundlage für das Erreichen der nach dem erfolgreichen Volksentscheid schon bis 2040 angepeilten Klimaneutralität der Stadt. Über interaktive Karten im Wärmeportal Hamburg wird gebäudescharf gezeigt, welche Art der Wärmeversorgung empfohlen wird.

Wärmeplanung ist nicht rechtsverbindlich

Mit dem Beschluss des Wärmeplans kam der Senat einem entsprechenden Bundesgesetz nach. Der Plan sei eine rechtlich zwar unverbindliche, aber strategisch wichtige Weichenstellung, sagte Fegebank. «Weil die Leute natürlich verlässlich wissen müssen, woran sie sind: Kommt die Fernwärme oder muss ich auf eine Wärmepumpe setzen.» Ein Zwang erwachse aus dem Plan aber nicht.

Die Wärmenetze werden im Zielszenario vor allem für zentrumsnahe Gebiete und solche mit vielen Mehrfamilienhäusern ausgewiesen. Deshalb machen diese Gebiete zwar deutlich mehr als die Hälfte des Wärmebedarfs der Stadt aus, aber mit 22 Prozent nicht einmal ein Viertel ihres Gebäudebestandes. Am weniger bevölkerungsreichen Stadtrand sind häufig nur dezentrale Lösungen möglich.

Zur Verdeutlichung: Um die Klimaneutralität zu erreichen, müssen laut Plan bis 2040 221.000 Gebäude in Hamburg eine «zielkonforme Wärmeversorgung» haben - 21.000 über Wärmenetze, 200.000 über eine dezentrale Lösung, die ohne fossile Energieträger auskommt.

Im vergangenen Jahr lag der Anteil der mit fossilen Energieträgern erzeugten Wärme in der Stadt noch bei 83 Prozent. Bis 2030 soll er auf 57 und bis 2035 auf 30 Prozent sinken.

Fegebank: Bund lockt Menschen bei Energie in die Kostenfalle

Äußerst kritisch äußerte sich die Umweltsenatorin zur Energiepolitik der schwarz-roten Bundesregierung, die sie als Rollback bezeichnete. In Berlin werde suggeriert, «man eröffnet allen die absolute Freiheit in der Wahl der richtigen Heizmöglichkeit», sagte sie. «Bürgerinnen und Bürger hochgradig zu verunsichern und in eine Kostenfalle zu locken, halten wir für problematisch.»

Die Preisanstiege nach Beginn des Iran-Krieges hätten gezeigt, «was die Abhängigkeit von fossilen Energien tatsächlich kostet», sagte Fegebank. Dass viele Bürger dies berücksichtigten, zeige die steigende Zahl neu angemeldeter Wärmepumpen.

Questions ouvertes

  • Wie werden die Kosten für Bürger verteilt?
  • Welche konkreten Maßnahmen zur Förderung von Wärmepumpen sind geplant?

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This article was originally published by Die Zeit.

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