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Ifo-Institut hebt Konjunkturprognose leicht an
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Die Zeit18.06.2026Business1 dk okumaGermany

Ifo-Institut hebt Konjunkturprognose leicht an

L'essentiel

  • Das Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für Deutschland leicht angehoben.
  • Dank erhofftem Kriegsende im Iran und hohen Staatsausgaben wird ein Wachstum von 0,8% für dieses und nächstes Jahr erwartet.
  • Die Inflation bleibt hoch.

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Das Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für Deutschland leicht angehoben. Die Nachwirkungen des kriegsbedingten Energiepreisschocks werden jedoch noch lange zu spüren sein.

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Die deutsche Wirtschaft könnte sich dank des erhofften Endes des Iran-Kriegs und hoher Staatsausgaben in diesem Jahr etwas besser entwickeln als zuletzt befürchtet. Das Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für dieses Jahr auf 0,8 Prozent leicht angehoben. Auch im kommenden Jahr könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt demnach um 0,8 Prozent zulegen. Die Nachwirkungen des kriegsbedingten Energiepreisschocks jedoch werden laut Ifo noch lange zu spüren sein: Für dieses Jahr erwartet das Institut eine Inflationsrate von 2,9 Prozent, im nächsten Jahr noch 2,7 Prozent.

Im Frühjahr hatten die Münchner Ökonomen ihre Wachstumserwartungen nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran in einem «Eskalationsszenario» auf 0,6 Prozent gesenkt, nun sind es wieder 0,2 Prozentpunkte mehr. Sowohl Deutschland als auch der Euroraum liegen nach wie vor weit hinter dem erwarteten Wachstum der Weltwirtschaft von über zwei Prozent zurück. Die Langfristaussichten bleiben düster: Ifo-Konjunkturforscher Timo Wollmershäuser und seine Kollegen gehen davon aus, dass das Potenzialwachstum der deutschen Wirtschaft bis Ende des Jahrzehnts auf 0,1 Prozent sinken wird.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Potenzialwachstum der deutschen Wirtschaft sinkt bis Ende des Jahrzehnts auf 0,1 Prozent.

    Spéculatif · Long terme

Questions ouvertes

  • Wie wirken sich die Staatsausgaben konkret aus?
  • Wie lange bleibt die Inflation hoch?

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This article was originally published by Die Zeit.

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