Industriebeschäftigung in Deutschland auf Zehnjahrestief
L'essentiel
- Die Zahl der Industriebeschäftigten in Deutschland ist auf 6,6 Millionen gesunken, ein Zehnjahrestief.
- Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung liegt der Grund nicht in Entlassungen, sondern im Zögern der Industrie, frei werdende Stellen neu zu besetzen.
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Pourquoi c'est important
Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie in Deutschland ist auf ein Zehnjahrestief gefallen. Der Anteil der Industriebeschäftigten am gesamten Arbeitsmarkt sank von 22 Prozent auf 19 Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie in Deutschland ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung auf ein Zehnjahrestief von 6,6 Millionen gefallen. Damit sank der Anteil der Industriebeschäftigten am gesamten Arbeitsmarkt von 22 Prozent im Jahr 2014 auf aktuell 19 Prozent, teilte die Stiftung mit. Erstellt wurde die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW).
Grund für den Rückgang der Beschäftigtenzahl sind laut den Wissenschaftlern aber nicht Entlassungen, sondern das Zögern der Industrie, frei werdende Stellen wieder zu besetzen. Demnach hatten sich bis 2019 Neueinstellungen sowie beendete Beschäftigungsverhältnisse parallel entwickelt. Doch seit 2019 öffne sich eine Lücke, schreiben die Experten. Die Zahl der Neueinstellungen sinke deutlich stärker als die Zahl der beendeten Beschäftigungsverhältnisse.
Questions ouvertes
- Warum zögert die Industrie bei der Neubesetzung von Stellen?
- Welche Branchen sind am stärksten betroffen?

