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Inflation in Deutschland im Juni durch Ölpreis und Tankrabatt gebremst
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Inflation in Deutschland im Juni durch Ölpreis und Tankrabatt gebremst

L'essentiel

  • Die Inflation in Deutschland verlangsamte sich im Juni auf 2,3% (Vorjahresmonat) aufgrund sinkender Ölpreise und des ausgelaufenen Tankrabatts.
  • Experten erwarten jedoch im Juli wieder steigende Preise.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Der gesunkene Ölpreis und der Tankrabatt des Bundes haben im Juni die Preisentwicklung in Deutschland gebremst. Experten rechnen jedoch mit steigenden Preisen im Juli.

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Der gesunkene Ölpreis und der Tankrabatt des Bundes haben im Juni die Preisentwicklung in Deutschland deutlich gebremst. Die Verbraucherpreise stiegen mit 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat etwas langsamer an als zuvor, wie das Statistische Bundesamt bestätigte. Im Mai hatte die Inflationsrate noch 2,6 Prozent betragen und im April sogar 2,9 Prozent. Als Preistreiber hatten sich erneut die hohen Energiepreise gezeigt, die durch den mittlerweile ausgelaufenen Tankrabatt abgemildert wurden.

Viele Experten rechnen angesichts der militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran aber im ​Juli wieder mit einer stärkeren Teuerung. Der wieder aufgeflammte Konflikt hat die Ölpreise bereits ​nach oben getrieben. Zudem ist Ende Juni der Tankrabatt ausgelaufen, der die Preise an den Zapfsäulen zwei Monate lang gedrückt hat. ​Die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe dämpfte der Bundesbank zufolge die Inflation um etwa einen viertel Prozentpunkt.

Viele Nahrungsmittelpreise stiegen leicht

Für Nahrungsmittel mussten die Menschen im Juni laut Statistik 0,4 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor – ebenso wie im Mai. Teurer waren binnen Jahresfrist vor allem Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+4,8 Prozent), Fisch (+3,3 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+2,4 Prozent). Besonders auffällig waren Preisrückgänge bei Butter (-29,1 Prozent) und Kartoffeln (-8,8 Prozent). Eier waren hingegen 14,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.

Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft der Verbraucher: Sie können sich dann für einen Euro weniger leisten. Nach den starken Preissteigerungen zu Beginn des Ukrainekrieges nahm die Teuerung ab, viele Preise sind aber dauerhaft erhöht. Die sogenannte Kerninflation, also die Preisentwicklung ohne Energie und Nahrungsmittel beziffert das Statistische Bundesamt auf 2,5 Prozent.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Anstieg der Inflation im Juli durch höhere Ölpreise und Wegfall des Tankrabatts.

    Probable · En quelques jours

Questions ouvertes

  • Wie lange halten die steigenden Ölpreise an?
  • Welche weiteren Maßnahmen plant die Regierung zur Inflationsbekämpfung?

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This article was originally published by Die Zeit.

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