Israelischer Präsident sendet Friedensbotschaft an Libanon
L'essentiel
- Israels Präsident Herzog hat eine Friedensbotschaft auf Arabisch an das libanesische Volk gesendet und fordert die Freiheit des Libanon vom Einfluss der Hisbollah und des Irans.
- Regierungschef Netanjahu bekräftigte, dass Israel nicht mit dem Libanon, sondern mit der Hisbollah im Krieg sei.
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Pourquoi c'est important
Israel und der Libanon haben keine diplomatischen Beziehungen und nie ein Friedensabkommen geschlossen. Seit April 2026 gibt es jedoch wieder direkte politische Gespräche zwischen Vertretern beider Länder. Der Konflikt mit der Hisbollah, die vom Iran unterstützt wird, ist ein zentraler Punkt der Spannungen.
Der israelische Präsident Izchak Herzog hat sich mit einer Friedensbotschaft in arabischer Sprache an das libanesische Volk gewandt. „Von der Nordgrenze (Israels) strecke ich die Hand zum Frieden aus, dem libanesischen Präsidenten und dem libanesischen Volk“, sagte Herzog. Der Libanon müsse frei sein vom Einfluss der proiranischen Hisbollah-Miliz, des Irans und von Terrororganisationen und als freier und souveräner Staat existieren, forderte er.
„Ich träume davon, nach Beirut zu fahren“, sagte Herzog weiter. Dieser Traum könne Wirklichkeit werden, „aber nur, wenn die Zukunft des Libanons in Beirut und nicht in Teheran bestimmt wird“.
Auch der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu veröffentlichte später eine Botschaft mit ähnlichem Inhalt. „Israel befindet sich nicht im Krieg mit euch“, sagte er den Menschen im Libanon. „Wir befinden uns im Krieg mit der Hisbollah, die euer Land als Geisel genommen hat, die im Auftrag Irans handelt und euer Territorium nutzt, um Terrorangriffe gegen Israel zu starten.“ Israel habe bislang fast 10.000 Hisbollah-Kämpfer „ausgeschaltet“, sagte Netanjahu ferner. „Israel möchte Frieden mit euch. Ergreift eure Zukunft.“ Netanjahu sagte: „Sobald die Hisbollah zerschlagen ist, sind die Möglichkeiten grenzenlos. Sie reichen bis in den Himmel.“
Gegenseitiger Beschuss trotz Waffenruhe-Erklärung
Ungeachtet einer Waffenruhe greifen sich Israel und die Hisbollah weiterhin gegenseitig an. Das israelische Militär ist weiterhin mit Truppen im Libanon präsent und rückte zuletzt auch immer weiter vor. Bei Gesprächen zwischen israelischen und libanesischen Repräsentanten in Washington über eine dauerhafte Waffenruhe hat es bisher keinen Durchbruch gegeben.
Der Libanon und Israel pflegen keine diplomatischen Beziehungen und haben nie ein Friedensabkommen geschlossen. Seit April sprechen israelische und libanesische Regierungsvertreter zum ersten Mal seit 1983 auf politischer Ebene direkt miteinander.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Fortsetzung der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah.
Très probable · En quelques semaines
Kein unmittelbarer Durchbruch bei den Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe.
Probable · En quelques semaines
Questions ouvertes
- Wird der Libanon die Forderungen Israels erfüllen und die Hisbollah entmachten?
- Wie wird sich die anhaltende militärische Auseinandersetzung auf die Bemühungen um eine dauerhafte Waffenruhe auswirken?
- Welche konkreten Schritte werden unternommen, um die Zukunft des Libanon unabhängig vom Iran zu gestalten?
- Welche Rolle spielen internationale Akteure bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe?






