Japanischer Leitindex Nikkei erreicht neues Allzeithoch
L'essentiel
- Der japanische Leitindex Nikkei erreichte am Mittwoch ein neues Allzeithoch von 70.125 Punkten, gestützt von KI-Werten.
- Auch andere asiatische Börsen zeigten sich zuversichtlich, trotz eines negativen Außenhandelsbilanzsaldos für Japan im Mai.
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Der japanische Leitindex Nikkei erreichte ein neues Allzeithoch, während andere asiatische Börsen ebenfalls zulegten. Die Märkte wurden von positiven Nachrichten wie Friedensverhandlungen und KI-Werten gestützt.
Der japanische Leitindex erreicht zwischenzeitlich einen Rekord. Auch andere Indizes legten zu. Getrieben werden die Märkte allerdings nicht von Impulsen aus Asien. 17.06.2026 - 09:51 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Handelstafel vom Nikkei: Der Index erreichte zuletzt einen Rekord. Foto: REUTERS
Berlin. Am Tag des ersten Zinsentscheids der US-Notenbank unter neuer Führung zeigen sich die Börsenanleger in Asien überwiegend zuversichtlich. Für Optimismus sorgten am Mittwoch vor allem die gefallenen Ölpreise angesichts der Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
In Japan stieg der Leitindex Nikkei in der Spitze auf ein neues Allzeithoch von 70.125 Punkten. Aus dem Handel ging er 0,7 Prozent höher bei 69.902 Zählern.
Der breiter gefasste Topix schloss 0,6 Prozent fester bei 4013 Stellen.
Der südkoreanische Kospi setzte am Mittwoch seine Rally fort: Mit einem Plus von 1,58 Prozent auf 8.864 Punkte näherte er sich weiter seinem Anfang Juni erreichten Rekordhoch.
Die Börsen in China und Südkorea verzeichneten ebenfalls ein leichtes Plus. Der Hongkonger Leitindex gab dagegen etwas nach.
Unterstützt wurde der Markt in Tokio von KI-Werten, die den Leitindex schon zuletzt angetrieben hatten. Die Papiere des Chip-Prüfgeräteherstellers Lasertec sprangen um 13,2 Prozent nach oben. Die Aktien des Elektronikbauteile-Produzenten Murata Manufacturing gewannen 3,2 Prozent.
Anleger störten sich nicht daran, dass Japans Außenhandelsbilanz im Mai wegen des schwachen Yen erstmals seit Januar ins Minus gerutscht ist. Das Minus fiel mit knapp 380 Milliarden Yen (rund 2 Milliarden Euro) allerdings nicht so hoch aus, wie die von Bloomberg befragten Experten im Schnitt erwartet hatten. Japan hatte zuletzt im Januar ein Minus in der Handelsbilanz ausgewiesen.
Im Mai zog der Wert der Exporte um 17 Prozent an. Dies ist der stärkste Anstieg seit November 2022. Größter Abnehmer japanischer Waren ist China, gefolgt von den Vereinigten Staaten. Bei den Importen verzeichnete das Land trotz eines rückläufigen Volumens einen Anstieg um 12,5 Prozent. Grund ist unter anderem der schwache Yen, der die Einfuhren verteuerte. Zudem zogen wegen des Iran-Kriegs die Preise für Öl und Gas an.
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Questions ouvertes
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