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KI könnte zu extremer Ungleichheit führen
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KI könnte zu extremer Ungleichheit führen

L'essentiel

  • KI und Robotik könnten die Einkommensungleichheit drastisch erhöhen, so Forscher.
  • Maschinen ersetzen Arbeit, Kapitalbesitzer profitieren, Arbeitnehmer verlieren.
  • Der Gini-Koeffizient könnte von 0,42 auf 0,95 steigen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

KI und Robotik könnten das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit verändern, indem sie Maschinen zu Substituten statt Komplementen machen. Dies würde die Kapitalquote erhöhen und die Lohnquote senken.

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Künstliche Intelligenz könnte zu mehr Ungleichheit führen. Das befürchtet jedenfalls MIT-Professor Daron Acemoğlu. Der Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften prognostiziert, dass ein immer größerer Teil der Wertschöpfung den Kapitalbesitzern zufallen würde, ein immer kleinerer Teil den Arbeitnehmern.

Wenige Ökonomen haben diese These so weit gedacht wie Sozialwissenschaftler Philip Trammell von der Stanford Universität und Informatiker Dwarkesh Patel, eine der prominentesten Stimmen der KI-Medien-Welt.

Ende Dezember 2025 erschien ihr Aufsatz „Capital in the 22nd Century“. Dort formulieren sie einen Satz, der die Verteilungsdebatte der nächsten Jahrzehnte prägen könnte: „Piketty was wrong about the past. He’s probably right about the future.“ Thomas Piketty ist ein französischer Ökonom und Autor des viel diskutierten Buchs Das Kapital im 21. Jahrhundert.

Mit Künstlicher Intelligenz und Robotik kippt das Komplementaritätsverhältnis zwischen Kapital und Arbeit. Wenn Maschinen die Arbeit ersetzen, werden Kapital und Arbeit zu Substituten. Die Kapitalquote steigt nachhaltig. Die Lohnquote fällt. Die beiden Forscher schließen nicht aus, dass der Gini-Koeffizient der US-Einkommensverteilung von heute 0,42 auf 0,95 steigt.

Ein Gini-Koeffizient von 0 bedeutet, dass alle Menschen das Gleiche haben. Ein Koeffizient von 1 bedeutet maximale Ungleichheit. Ein Koeffizient von 0,95 ist eine Größenordnung, die wir nirgendwo auf der Welt jemals gemessen haben.

Daniel Stelter im Gespräch mit Philip Trammell über die drei Mechanismen der Ungleichheitsspirale: die Privatisierung der Renditen, das Ende des internationalen Aufholens und das Ende des Generationenausgleichs.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Gini-Koeffizient steigt auf 0,95

    Possible · Long terme

Questions ouvertes

  • Wie können Regierungen gegensteuern?
  • Welche Rolle spielen internationale Vergleiche?
  • Wie wirkt sich dies auf die Mittelschicht aus?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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