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Back„Kleiner Büffel“ in Dorsten: Restaurantbesitzer wehrt sich gegen Vorwürfe wegen Fleischhaltung
„Kleiner Büffel“ in Dorsten: Restaurantbesitzer wehrt sich gegen Vorwürfe wegen Fleischhaltung
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Die Welt17.06.2026Business3 dk okumaGermany

„Kleiner Büffel“ in Dorsten: Restaurantbesitzer wehrt sich gegen Vorwürfe wegen Fleischhaltung

L'essentiel

  • Ein Restaurant in Dorsten gerät wegen seiner Fleischhaltung in die Kritik.
  • Der Inhaber stellt klar, dass er kein "halal"-Fleisch verkauft, da ihm die Tierhaltung wichtiger sei.
  • Dies löste negative Reaktionen und Online-Bewertungen aus, doch der Inhaber wehrt sich gegen Diskriminierungsvorwürfe.

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Der Inhaber eines Restaurants in Dorsten geriet in die Kritik, weil er kein "halal"-Fleisch verwendet. Er betonte, dass ihm die Tierhaltung wichtiger sei als die rituelle Schlachtung. Dies führte zu negativen Online-Bewertungen und Vorwürfen der Diskriminierung.

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Was es beim „Kleinen Büffel“ in Dorsten zu essen gibt, sagt schon der Name des Restaurants: Fleischgerichte, und zwar in Form von besonders hochwertigen Burger-Kreationen.

Was es nicht gibt, stellte Inhaber Louis Windeck jüngst in einem Video auf Instagram fest: Nein, das verwendete Fleisch sei nicht „halal“, also nicht aus einer rituellen Schlachtung. Dazu gebe es, so Windeck, immer wieder Nachfragen. Deshalb wolle er nun klarstellen: „Uns ist es nicht wichtig, ob das Fleisch ‚halal‘ geschlachtet wurde, sondern wie das Tier gelebt hat“, führt er dann aus, und verweist anschließend auf die Qualität der Ware und die Haltungsbedingungen, aber auch auf den Moment der Schlachtung – ihnen liege am Herzen, dass das Tier vor seinem Tod möglichst „wenig gelitten“ habe.

Eine Erläuterung, die dem Gastronomen viel Kritik und auch schlechte Online-Bewertungen einbrachte.

Fleisch, das „halal“ – also im Islam als Speise „erlaubt“ - ist, darf beispielsweise nicht von Schweinen stammen. Zudem muss es durch eine rituelle Schlachtung gewonnen werden, sprich, die Tiere müssen nach einem Schnitt (wahlweise mit oder ohne Betäubung) am Hals ausbluten, eine Praxis, die Tierschützer kritisieren.

„Dann friss die Scheiße selbst“, schrieb ein Nutzer in den Kommentaren. Der Restaurantbetreiber scheine offenbar ein Problem mit der „Halal“-Methode zu haben, schrieb ein anderer.

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Eine Behauptung, die Windeck in einem weiteren Video entschieden zurückweist. Er habe nichts gegen Fleisch dieser Herkunft gesagt, sondern nur darauf hingewiesen, dass er persönlich es nun mal nicht verkaufe. Des Weiteren verweist er darauf, dass im Team des „Kleinen Büffels“ viele Nationalitäten gemeinsam und diskriminierungsfrei miteinander arbeiten würden.

Und er erzählt auch, dass er Freunde mit türkischem Migrationshintergrund habe, mit denen er auch problemlos gemeinsam gegrillt habe. „Wenn einer eine Bratwurst essen wollte, dann haben wir einfach zwei Grills aufgestellt. Wir waren zusammen. Es gab keine Anfeindungen, keinen Streit und keinen Stress“, führt Windeck weiter aus. Bei diesem Video hat der Gastronom die Kommentarfunktion wieder geöffnet, diesmal gibt es zumeist auch Zustimmung für seine Aussage.

Louis Windeck schließt seine Ausführungen mit einem dringenden Appell: „Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir uns gegenseitig akzeptieren und uns nicht anfeinden, nur weil der eine kein Halal-Fleisch verkauft. Wo sind wir gelandet?“

Die Debatte um „Halal“-Fleisch ist in Nordrhein-Westfalen nicht zum ersten Mal Thema: Eine Gesamtschule in Gelsenkirchen hatte im Sommer 2025 ihr Essen entsprechend umgestellt, und damit eine bundesweite Debatte ausgelöst. In Städten wie Berlin sind entsprechend gekennzeichnete „Halal“-Speisen in Schulen und Kindergärten ebenfalls bereits häufig im Angebot.

Questions ouvertes

  • Wie wird die Debatte weitergehen?
  • Gibt es weitere Reaktionen von Kunden oder Behörden?

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This article was originally published by Die Welt.

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