Dernière minute
RUAir Defense Intercepts 376 Ukrainian Drones Over Russian Regions and Sea of AzovRUДвое из четырех пропавших на реке Алдан в Якутии найдены погибшимиAR5 علامات تحذيرية لأمراض القلب تستدعي الانتباه الفوريARإحباط هجوم إرهابي خططت له مخابرات كييف ضد ضابط روسي رفيع المستوى في موسكوKR'2026 핵테온 세종' 이틀간 일정 마치고 10일 폐막…세종시 '사이버보안 중심 도시' 도약 선언INIndia Achieves Nationwide E20 Ethanol Blending Target Ahead of ScheduleCN颱風夜外送平台關閉前湧現搶購潮 部分超市現「大塞車」奇觀RUУкраинские дроны атаковали Белгород и два приграничных округаCN新千歲機場班機行動電源冒煙 122人虛驚一場CN新北新莊公寓頂樓雜物清除 24公噸囤積物清運完畢RUAir Defense Intercepts 376 Ukrainian Drones Over Russian Regions and Sea of AzovRUДвое из четырех пропавших на реке Алдан в Якутии найдены погибшимиAR5 علامات تحذيرية لأمراض القلب تستدعي الانتباه الفوريARإحباط هجوم إرهابي خططت له مخابرات كييف ضد ضابط روسي رفيع المستوى في موسكوKR'2026 핵테온 세종' 이틀간 일정 마치고 10일 폐막…세종시 '사이버보안 중심 도시' 도약 선언INIndia Achieves Nationwide E20 Ethanol Blending Target Ahead of ScheduleCN颱風夜外送平台關閉前湧現搶購潮 部分超市現「大塞車」奇觀RUУкраинские дроны атаковали Белгород и два приграничных округаCN新千歲機場班機行動電源冒煙 122人虛驚一場CN新北新莊公寓頂樓雜物清除 24公噸囤積物清運完畢
Newsgather
BackKongo verschärft Ausreiseregeln nach Ebola-Fall in Frankreich
Kongo verschärft Ausreiseregeln nach Ebola-Fall in Frankreich
En développement
Die Zeit26.06.2026Santé2 dk okumaGermany

Kongo verschärft Ausreiseregeln nach Ebola-Fall in Frankreich

L'essentiel

  • Nach einem bestätigten Ebola-Fall in Frankreich bei einem aus dem Kongo zurückgekehrten Arzt, verschärft die Demokratische Republik Kongo ihre Ausreiseregeln.
  • Personen aus betroffenen Provinzen müssen eine 21-tägige Quarantäne absolvieren, bevor sie ins Ausland reisen dürfen.
  • Die Epidemie im Kongo breitet sich derweil weiter aus, mit über 300 Todesfällen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Die Demokratische Republik Kongo erlebt einen schweren Ebola-Ausbruch, der sich schnell ausbreitet und bereits über 300 Todesfälle verursacht hat. Ein erster Fall wurde nun auch in Frankreich bei einem aus dem Kongo zurückgekehrten Arzt bestätigt.

Taille de police

Nach einem ersten bestätigten Ebola-Fall in Frankreich versucht die Demokratische Republik Kongo, Menschen aus Virusgebieten an Auslandsreisen zu hindern. Das Land hat die Ausreiseregeln verschärft: Wer sich in einer betroffenen Provinz ​aufgehalten hat, darf ⁠erst nach einer 21-tägigen Quarantäne ​ins Ausland reisen.

Die neuen Regeln, die das kongolesische Gesundheitsministerium diese Woche verhängt hat, ​gelten auch für medizinisches Personal und Helfer. Alle ausreisenden Passagiere müssen zudem ein Gesundheitsformular ausfüllen, welches die Fluglinien kontrollieren.

Frankreich hatte am Mittwoch ⁠einen ersten Ebola-Fall bei ​einem Arzt bestätigt, der aus dem Kongo zurückgekehrt war. Der Helfer war ‌in der ‌Hauptstadt Kinshasa ohne Symptome in ein ​Linienflugzeug gestiegen, hatte sich jedoch während des Fluges zunehmend krank gefühlt. Der Mann wird in einem französischen Krankenhaus isoliert.

Gipfel der Epidemie kommt noch

Die Epidemie breitet sich unterdessen im Kongo weiter aus. Am Donnerstag meldete das Kommunikationsministerium in der Hauptstadt Kinshasa 304 Ebola-Tote bei insgesamt 1.155 bestätigten Infizierten. Die Zahl der Toten ist damit schneller gestiegen als erwartet. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC hatte erst wenige Stunden vorher angekündigt, sie rechne in den kommenden Tagen mit mehr als 300 Verstorbenen infolge der Krankheit.

Der Gipfel des Ausbruchs sei noch nicht erreicht, dennoch seien bereits 95 Prozent der Bettenkapazitäten ausgeschöpft, sagte CDC-Generaldirektor Jean Kaseya in seiner wöchentlichen Pressekonferenz. »Wir müssen Behandlungszentren bauen und Bettenkapazitäten erhöhen«, sagte Kaseya.

Der schnelle Anstieg der Fälle bereitet Sorgen – in keiner früheren Ebola-Epidemie auf dem Kontinent war die Zahl der bestätigten Fälle in den ersten fünf Wochen so hoch wie bei dem aktuellen Ausbruch.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: In der kommenden Woche sollen in Bunia, der Hauptstadt der besonders betroffenen Provinz Ituri im Nordosten des Kongo, klinische Verfahren für Medikamente beginnen, sagte Kaseya.

Ebolafieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Beginn klinischer Verfahren für Ebola-Medikamente in Bunia.

    Probable · En quelques semaines

Questions ouvertes

  • Wie viele Bettenkapazitäten werden noch benötigt?
  • Wie wirksam sind die neuen Medikamente?
  • Wie lange werden die Ausreiseregeln gelten?

Sujets liés

This article was originally published by Die Zeit.

Articles liés

Plus sur ce sujetEbola