Krim: Treibstoffmangel und Stromausfälle nach Angriffen
L'essentiel
- Auf der Krim sind seit Sonntag die Tankstellen geschlossen.
- Gouverneur Aksjonow begründet dies mit der öffentlichen Sicherheit.
- Stromausfälle und Einschränkungen bei der Wasserversorgung sind die Folge.
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Pourquoi c'est important
Seit Sonntag sind auf der Krim die Tankstellen geschlossen. Gouverneur Aksjonow begründet dies mit der öffentlichen Sicherheit. Dies hat Auswirkungen auf die Energie- und Wasserversorgung.
Bereits seit Sonntag haben die Tankstellen auf der Krim den Verkauf von Benzin und Diesel an Privatpersonen und Unternehmen komplett eingestellt.
Gouverneur Sergej Aksjonow begründete die Schließung der Ferienlager und die Unterbrechung des Tourismus bis zum 1. September am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit der öffentlichen Sicherheit.
Der örtliche Energieversorger Krimenergo teilte außerdem mit, dass Zeitpläne für Stromsperren eingeführt wurden. Das wiederum hat auch Einfluss auf die Wasserversorgung. In der Hafenstadt Sewastopol wurden unterdessen für Montag alle öffentlichen Open-Air-Veranstaltungen abgesagt. Das teilte Stadtgouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit. Es werde auch keine Straßenbeleuchtung geben.
Die Regierung in Moskau erklärte, man bemühe sich intensiv, die Auswirkungen der gestörten Treibstofflieferungen auf der Krim zu begrenzen.
Das ukrainische Militär meldete zudem einen Angriff auf das russische Satellitenkommunikationszentrum in Dubna. Bei der Attacke auf die Anlage in der Region Moskau sei starke Rauchentwicklung beobachtet worden, teilt der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit. Das genaue Ausmaß der Schäden werde derzeit noch ermittelt. Laut der Website der russischen Satellitenkommunikationsgesellschaft (RSCC) ist die Anlage in Dubna die größte Satelliten-Bodenstation in Russland und eine der größten in Europa.
Offenbar russischer Angriff im Schwarzen Meer
Unterdessen wurden bei russischen Drohnenangriffen auf mehrere Regionen in der Ukraine sowie auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer nach Angaben aus Kyjiw mindestens fünf Menschen getötet. Ein Drohnenangriff habe ein unter der Flagge Panamas in Richtung Ukraine fahrendes Schiff getroffen, dabei sei ein Mensch getötet worden, erklärte der ukrainische Vizeregierungschef Oleksij Kuleba im Onlinedienst Telegram. Acht weitere Seeleute seien von dem nicht mehr seetüchtigen Schiff gerettet worden. Bei weiteren Angriffen in den Regionen Sumy und Saporischschja seien insgesamt vier Menschen getötet worden.
Questions ouvertes
- Wie lange dauern die Stromausfälle an?
- Wie hoch ist der Schaden am Satellitenkommunikationszentrum?
- Wie wird sich der Treibstoffmangel auf den Tourismus auswirken?




