Macron erster westlicher Staatschef seit Bürgerkriegsende in Syrien
L'essentiel
- Emmanuel Macron ist als erster westlicher Staatschef seit Ende des syrischen Bürgerkriegs nach Syrien gereist.
- Er traf in Damaskus ein und plant Gespräche mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa sowie Treffen mit Zivilgesellschaft und Wirtschaftsvertretern.
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Pourquoi c'est important
Frankreichs Präsident Macron ist der erste westliche Staatschef, der Syrien seit dem Ende des Bürgerkriegs besucht. Das Land war unter Machthaber Baschar al-Assad international isoliert.
Damaskus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist als erster westlicher Staatschef seit Ende des syrischen Bürgerkriegs in Syrien eingetroffen. Syriens Außenminister Asaad al-Schaibani empfing Macron nach dessen Landung am Flughafen heute in der Hauptstadt Damaskus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete.
Der Pariser Élysée-Palast bestätigte die zweitägige Reise. Vorgesehen sind demnach mehrere Arbeitsessen und Gespräche mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa, Treffen mit Akteuren der syrischen Zivilgesellschaft und ein Wirtschaftsforum zum Wiederaufbau Syriens und zu strategischen Korridoren.
Macron selbst äußerte sich parallel zur Ankunft in sozialen Medien. „Ich komme, um das Engagement Frankreichs für das syrische Volk zum Ausdruck zu bringen“, teilte Macron bei X mit. „Lassen Sie uns gemeinsam ein neues Kapitel der Stabilität und des Friedens aufschlagen.“
Während des verheerenden Bürgerkriegs und der brutalen Herrschaft von Machthaber Baschar al-Assad, der Ende 2024 gestürzt wurde, war Syrien weitgehend international isoliert. Seit 2010 hatte kein Staatsoberhaupt aus der Europäischen Union mehr das Land besucht. Der letzte Staatschef Frankreichs, der Syrien besuchte, war Nicolas Sarkozy im Januar 2009.
Questions ouvertes
- Welche konkreten Ergebnisse werden aus den Gesprächen erwartet?
- Wie wird die internationale Gemeinschaft auf Macrons Besuch reagieren?


