Massaker von Recak: Kriegsverbrechen und Serbiens Leugnung
L'essentiel
- Das Massaker von Recak im Januar 1999, bei dem 42 unbewaffnete Zivilisten von serbischen Kräften getötet wurden, beeinflusste die NATO-Entscheidung für Luftangriffe auf Slobodan Miloševićs Truppen.
- Serbien und Präsident Vučić bestreiten das Massaker bis heute.
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Pourquoi c'est important
Das Massaker von Recak im Januar 1999, bei dem 42 unbewaffnete Zivilisten getötet wurden, beeinflusste die Entscheidung der NATO für Luftangriffe auf die Truppen von Slobodan Milošević.
Es geht um das Massaker von Recak im Januar 1999, das den Kriegsverlauf maßgeblich beeinflusste. Es trug unter anderem zur Entscheidung der Nato bei, Luftangriffe auf die Truppen des damaligen serbischen Machthabers Slobodan Milošević zu fliegen.
Laut der Anklage haben serbische Kräfte das Dorf Recak damals beschossen, anschließend Häuser durchsucht und 42 unbewaffnete Zivilisten aus nächster Nähe erschossen. Sie starben nicht infolge von Kämpfen, sondern durch »vorsätzliche, geplante und systematische Hinrichtungen«, heißt es. Die Angeklagten hätten den Angriff demnach mitgeplant und ausgeführt.
Serbien bestreitet bis heute, dass in Recak ein Massaker an Zivilisten verübt wurde. Auch der heutige serbische Präsident Aleksandar Vučić bezeichnete die Getöteten wiederholt als Kämpfer der Kosovo-Befreiungsarmee UCK. Nach dem Abzug der serbischen Truppen infolge der Luftangriffe wurde eine internationale Friedenstruppe im Kosovo stationiert. Das Gebiet erklärte 2008 seine Unabhängigkeit, die Belgrad nicht anerkennt.
Questions ouvertes
- Was ist der aktuelle Stand der Anklage gegen die serbischen Kräfte?
- Wer sind die namentlich genannten Angeklagten?



