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Die Welt23.05.2026Monde2 dk okumaGermany

Mindestens 90 Tote nach Gasexplosion in chinesischer Kohlemine

L'essentiel

  • Mindestens 90 Menschen sind nach einer Gasexplosion in einer Kohlemine in der chinesischen Provinz Shanxi ums Leben gekommen.
  • Die Rettungsarbeiten dauern an, während die genaue Zahl der eingeschlossenen Personen unklar ist.
  • Präsident Xi Jinping forderte eine gründliche Untersuchung und die Bestrafung der Verantwortlichen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Eine Gasexplosion in einer chinesischen Kohlemine in der Provinz Shanxi hat mindestens 90 Menschen getötet. Die Rettungsarbeiten dauern an. Die Provinz Shanxi ist ein Zentrum der chinesischen Kohleindustrie, die für mangelhafte Sicherheitsstandards bekannt ist.

Taille de police

Nach einer Gasexplosion in einer chinesischen Kohlemine in der nordchinesischen Provinz Shanxi sind laut chinesischen Staatsmedien mindestens 90 Menschen gestorben. Wie viele Personen weiterhin in der Mine eingeschlossen sind, ist bislang unklar. Die Rettungsarbeiten dauern weiter an.

Am Samstagmorgen hieß es zunächst, dass insgesamt 201 Menschen aus der Mine geborgen wurden, darunter acht Tote. Warum die Todeszahl derart schlagartig nach oben korrigiert wurde, ist bislang unklar.

Das Unglück hat sich bereits am Freitagabend in einem Bergwerk im Landkreis Qinyuan ereignet, wie Chinas staatliche Agentur Xinhua berichtete. Während der Explosion sollen sich nach derzeitigem Erkenntnisstand 247 Personen unter Tage befunden haben. Laut chinesischen Berichten sei die Mine im Dreischichtsystem betrieben worden, wobei sich das Unglück während eines Schichtwechsels zugetragen habe.

Der chinesische Präsident Xi Jinping forderte die Behörden auf, bei der Rettung und der Behandlung der Verletzten „keine Mühen zu scheuen“. Zudem ordnete er eine gründliche Untersuchung der Unfallursache sowie die strikte Verfolgung der Verantwortlichen an. Ministerpräsident Li Qiang schloss sich den Forderungen an und pochte auf eine zügige und genaue Informationsweitergabe. Nach Angaben von Xinhua sind die Führungskräfte der Betreibergesellschaft festgenommen worden.

Die Provinz Shanxi gilt als einer der Zentren für die chinesische Kohleindustrie. Auch wenn China in den letzten Jahren verstärkt auf erneuerbare Energien setzt, deckt Kohle nach wie vor etwas mehr als die Hälfte des Gesamtenergieverbrauchs des Landes.

Die Kohleindustrie in Shanxi ist für ihre mangelhaften Sicherheitsstandards berüchtigt. In der Vergangenheit kam es in China immer wieder zu schwerwiegenden Unfällen mit vielen Toten.

China hat die Zahl der tödlichen Grubenunglücke, die häufig durch Gasexplosionen oder Wassereinbrüche verursacht werden, seit den frühen 2000er Jahren durch strengere Vorschriften deutlich gesenkt. Der Vorfall in Liushenyu ist jedoch einer der folgenschwersten in der Volksrepublik im vergangenen Jahrzehnt. Die Ursache der Explosion werde laut Xinhua nach wie vor untersucht.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Eine gründliche Untersuchung der Unfallursache wird durchgeführt.

    Très probable · En quelques semaines

  • Die Verantwortlichen der Betreibergesellschaft werden zur Rechenschaft gezogen.

    Très probable · En quelques mois

  • Es werden strengere Sicherheitsvorschriften für Kohleminen erlassen.

    Probable · En quelques mois

Questions ouvertes

  • Wie viele Personen sind noch in der Mine eingeschlossen?
  • Was genau war die Ursache der Explosion?
  • Warum wurde die Todeszahl so drastisch korrigiert?
  • Welche Konsequenzen drohen den Verantwortlichen?

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This article was originally published by Die Welt.

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