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Netanjahu kündigt Ausweitung der Angriffe auf Hisbollah im Libanon an
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Die Zeit25/05/2026Monde2 min de lectureGermany

Netanjahu kündigt Ausweitung der Angriffe auf Hisbollah im Libanon an

L'essentiel

  • Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte eine Ausweitung der Angriffe auf die Hisbollah im Libanon an und bezeichnete die Miliz als Terroristen.
  • Die israelischen Streitkräfte griffen Ziele in der Bekaa-Ebene an, was zur Flucht von Menschen aus Beirut führte.
  • Trotz einer Waffenruhe gibt es weiterhin Gefechte mit Opfern auf beiden Seiten.

Résumé généré par IA

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine ​Ausweitung der Angriffe auf die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon angekündigt. Israel befinde sich in einem »Krieg mit der Hisbollah«, sagte Netanjahu in einem Video auf Telegram. Ziel sei es, die Hisbollah zu »zerschlagen«. Die Hisbollah greife Israel mit verschiedenen Arten von Drohnen an, sagte Netanjahu. Ein Spezialteam arbeite daran, dieses Problem zu lösen.

Nach Veröffentlichung des Videos teilten die israelischen Streitkräfte ​mit, sie griffen Ziele der Hisbollah-Miliz ⁠in der Bekaa-Ebene im Osten des Libanons an. Aus Sorge vor einer israelischen Offensive flohen libanesischen Sicherheitskreisen zufolge zahlreiche Menschen aus den ‌südlichen ⁠Vororten der Hauptstadt Beirut. Die rechtsextremen Minister Bezalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir hatten zuvor gefordert, die Bombardierungen Beiruts wiederaufzunehmen. Für jede Drohne aus dem Libanon müssten zehn Gebäude in der libanesischen Hauptstadt fallen, sagte Finanzminister Smotrich.

»Wir werden sie hart treffen«

Netanjahu bezeichnete die Mitglieder der Hisbollah-Miliz als Terroristen. »Aber wir nehmen den Fuß nicht vom Gas«, sagte Netanjahu. »Im Gegenteil, ich habe gesagt, man solle noch stärker aufs Gas drücken. Wir werden sie hart treffen.«

Israel und die vom Iran finanzierte Hisbollah-Miliz liefern sich trotz einer am 16. April vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon weiterhin Gefechte. Die libanesische Regierung ist keine aktive Kriegspartei und hat nur begrenzten Einfluss auf die Hisbollah. Seit Beginn der Feuerpause wurden Armeeangaben zufolge mindestens elf Soldaten getötet. ‌Im Libanon starben in diesem ‌Zeitraum nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 608 Menschen.

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This article was originally published by Die Zeit.

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