OpenAI beschleunigt Börsengangspläne
L'essentiel
- OpenAI bereitet laut Insidern einen Börsengang vor und will diesen im September durchführen.
- Das KI-Unternehmen könnte mit einer Bewertung von einer Billion Dollar in die Top-10 der US-Unternehmen aufsteigen.
Résumé généré par IA
Das KI-Start-up beschleunigt laut Insidern seine Pläne für einen Börsengang – und will damit einer möglichen Marktabkühlung zuvorkommen. Zwei führende Investmentbanken wurden bereits mandatiert. Felix Holtermann, Antonia Mannweiler 20.05.2026 - 22:08 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Sam Altman, CEO von OpenAI: Mit dem Chatbot von seiner Firma begann der Hype rund um Künstliche Intelligenz. Foto: Bloomberg
San Francisco, New York. Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte US-Start-up OpenAI verstärkt seine Vorbereitungen auf einen Börsengang. Der Entwickler des Textroboters ChatGPT plane, in den kommenden Wochen einen vertraulichen Antrag auf eine Börsenzulassung in den USA zu stellen, berichteten mehrere US-Medien am Mittwoch übereinstimmend.
Insidern zufolge könnte der Antrag womöglich schon diesen Freitag gestellt werden, hieß es weiter. Das in San Francisco ansässige Unternehmen strebe den Schritt aufs Parkett im September an. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley sowie Anwälte der Großkanzlei Cooley arbeiteten bereits an einem Börsenprospekt.
Eine OpenAI-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme auf Handelsblatt-Anfrage ab, ebenso ein Sprecher des Partners Microsoft.
OpenAI hatte mit der Vorstellung von ChatGPT Ende 2022 den KI-Hype ausgelöst. Der Tech-Riese Microsoft hatte 13 Milliarden Dollar in das Unternehmen investiert, das zuletzt zahlreiche weitere Partnerschaften geschlossen hat.
In einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde wurde OpenAI mit 852 Milliarden Dollar bewertet. Bei einem Börsengang könnte Chef Sam Altman eine Billionenbewertung anstreben, womit OpenAI auf Anhieb in die Gruppe der zehn wertvollsten US-Unternehmen aufsteigen könnte.
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