Dernière minute
BRAcidente entre carretas interdita parcialmente rodovia e deixa um ferido graveCN巴威颱風來襲 萬里溪堰塞湖拉響紅色警戒KRSK hynix to Raise $26.5 Billion via Nasdaq ADR ListingKR이스라엘, 트럼프 암살 첩보 입수해 美 전달했다는 WSJ 보도CN共享单车驶向更多消费场景,骑行经济车轮加速转动RUСамир Насри задержан в Париже по делу об отмывании денегCN疑噪音糾紛持刀刺鄰腹部兩刀 男遭判刑9年BRHomem é preso em Fernando de Noronha com plantação de maconha e pó brancoDESPD-Politiker fordern mehr Profil und bessere Kommunikation der BundesregierungDEBahnstrecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf wird saniert – Sperrung bis Mitte DezemberBRAcidente entre carretas interdita parcialmente rodovia e deixa um ferido graveCN巴威颱風來襲 萬里溪堰塞湖拉響紅色警戒KRSK hynix to Raise $26.5 Billion via Nasdaq ADR ListingKR이스라엘, 트럼프 암살 첩보 입수해 美 전달했다는 WSJ 보도CN共享单车驶向更多消费场景,骑行经济车轮加速转动RUСамир Насри задержан в Париже по делу об отмывании денегCN疑噪音糾紛持刀刺鄰腹部兩刀 男遭判刑9年BRHomem é preso em Fernando de Noronha com plantação de maconha e pó brancoDESPD-Politiker fordern mehr Profil und bessere Kommunikation der BundesregierungDEBahnstrecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf wird saniert – Sperrung bis Mitte Dezember
Newsgather
BackOzeane im Juni so warm wie nie: Erde auf unbekanntem Terrain
Ozeane im Juni so warm wie nie: Erde auf unbekanntem Terrain
En développement
Handelsblatt01.07.2026Environment3 dk okumaGermany

Ozeane im Juni so warm wie nie: Erde auf unbekanntem Terrain

L'essentiel

  • Die Weltmeere erreichten im Juni neue Rekordtemperaturen.
  • Der Klimadienst Copernicus warnt, dass die Erde auf "unbekanntes Terrain" zusteuert, verstärkt durch El Niño.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Die Weltmeere sind im Juni auf Rekordtemperatur. Der Klimadienst Copernicus warnt vor unbekanntem Terrain, verstärkt durch El Niño.

Taille de police

Noch nie waren die Ozeane im Juni so warm: Der Klimadienst Copernicus sieht die Erde auf unbekanntes Terrain zusteuern.

Die Meere sind mittlerweile deutlich wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Bonn. Zum Sommerbeginn sind die Weltmeere an der Oberfläche noch nie so warm gewesen wie in diesem Jahr. Am Stichtag 21. Juni lagen die Messungen des EU-Klimaprogramms Copernicus mit 20,86 Grad und des Copernicus-Meeresdienstes mit 21,0 Grad Celsius über den bisherigen Rekordwerten für diesen Tag aus den Jahren 2023 und 2024.

In diesen beiden Jahren hatte der Klimawandeldienst für den Stichtag 20,83 Grad und der Meeresdienst 20,9 Grad Celsius gemessen. Da es sich um zwei voneinander unabhängige Messreihen handelt, gibt es zwischen beiden leichte Abweichungen. Beide Systeme stützen sich auf lokale Messungen in Kombination mit Satellitendaten, darunter von der europäischen Weltraumbehörde Esa.

El Niño verstärkt den Effekt des Klimawandels

Copernicus betonte, der Rekord sei zu erwarten gewesen, da in den vergangenen Monaten in mehreren Meeresregionen ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen wurden und das derzeit auftretende, natürliche Klimaphänomen El Niño den Effekt verstärke.

Ein El Niño, der alle paar Jahre vor allem im äquatornahen Pazifik auftritt, verschärft die Folgen des menschengemachten Klimawandels. Die Auswirkungen sind mit Dürren und Überschwemmungen in Regionen vor allem auf der Südhalbkugel zu spüren. Für Europa halten sich die direkten Folgen in Grenzen.

Erde auf dem Weg in „unbekanntes Terrain“

Copernicus-Direktor Carlo Buontempo betonte: „Die aktuellen Bedingungen könnten auf den Beginn einer neuen Phase hindeuten, die uns erneut in unbekanntes Terrain führen wird. Angesichts der derzeitigen Meerestemperaturen und des sich abzeichnenden El Niño werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich weitere Temperaturrekorde gebrochen werden.“

Die Copernicus-Experten gehen davon aus, dass sowohl in den Meeren als auch in der oberflächennahen Atmosphäre weitere Rekorde gebrochen werden könnten. Zum Zeitpunkt des vorherigen 2024er-Rekords sei der damalige El Niño bereits am Abklingen gewesen, während in diesem Jahr erst kürzlich der Beginn des Phänomens vermeldet wurde.

Ein Rekord mit Folgen

Die Erwärmung der Ozeane habe weitreichende Auswirkungen, betonte Copernicus. Höhere Ozeantemperaturen hielten die Atmosphäre länger warm und sorgten dafür, dass sich mehr Energie ansammle – was das Risiko für extreme Stürme, Niederschläge und Überschwemmungen erhöhe.

In den vergangenen drei Jahren lagen die weltweiten Meerestemperaturen Copernicus zufolge außerhalb der Polarregionen zwischen 0,35 und 0,73 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt.

Verwandte Themen

KlimawandelEuropa

Ozeane sind wichtiger Klimapuffer

Auch die Daten der Plattform „Climate Reanalyzer“ der University of Maine stützen die Messungen von Copernicus. Für den 21. Juni weist die Plattform eine Durchschnittsmeerestemperatur von 20,97 Grad aus – eine Woche später lag dieser Wert am 28. Juni auf dem gleichen Niveau. Die Universität erfasst seit rund vier Jahrzehnten global und für einzelne Regionen Tageswerte, die sich ebenfalls unter anderem auf Satellitenmessungen stützen.

Die Ozeane spielen für das Weltklima eine wichtige Rolle. Meere nehmen den Großteil der zusätzlichen Wärme durch die menschengemachten Erderwärmung auf.

Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Weitere Temperaturrekorde in Meeren und Atmosphäre werden gebrochen.

    Probable · En quelques mois

Questions ouvertes

  • Wie lange werden die Rekordtemperaturen anhalten?
  • Welche spezifischen Folgen wird dies für Europa haben?

Sujets liés

This article was originally published by Handelsblatt.

Articles liés

Plus sur ce sujetOzeane