Passives Einkommen: Häufige Fehler und eine Illusion vermeiden
L'essentiel
- Das Konzept des passiven Einkommens verspricht finanzielle Freiheit, erfordert aber anfänglichen Aufwand und die Vermeidung häufiger Fehler.
- Psychologe Valentin Haas erklärt die Attraktivität der Idee und die Dopamin-Ausschüttung im Gehirn.
- Handelsblatt stellt vier Anlagestrategien vor: Anleihen, Dividendenaktien, Fonds und ETFs.
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Pourquoi c'est important
Das Konzept des passiven Einkommens verspricht finanzielle Freiheit und Glücksgefühle, erfordert aber anfänglichen Aufwand. Psychologen erklären die Attraktivität der Idee als Wunsch nach Sicherheit, Freiheit und Entlastung. Die Idee wird oft auf sozialen Medien beworben.
Aus dem Handelsblatt-Archiv: Damit das Versprechen vom passiven Einkommen wahr werden kann, gilt es, häufige Fehler zu vermeiden – und sich von einer Illusion zu verabschieden. Markus Hinterberger 11.06.2026 - 11:40 Uhr
Passives Einkommen: Ein Geldstrom ohne Arbeit ist mit verschiedenen Strategien möglich. Foto: Thomas Kuhlenbeck
Psychologen wissen: Schon beim Gedanken an ein passives Einkommen reagiert das Gehirn mit Glücksgefühlen. Der regelmäßige Geldstrom ohne Arbeit ist zwar zunächst einmal mit Aufwand verbunden, aber durchaus möglich. Das Handelsblatt zeigt anhand von vier Anlagestrategien, wie es geht.
Anleihen versprechen ein besonders gut kalkulierbares passives Einkommen. Wie Anlegerinnen und Anleger am besten von diesem Trend profitieren, erfahren Sie hier.
Viele Unternehmen bieten verlässlich steigende Gewinnausschüttungen. Lesen Sie hier, wie Sie Dividendenaktien zur passiven Einnahmequelle machen.
Aus Ihren Aktien können Sie aber noch mehr herausholen als nur die Dividenden, etwa mit Call-Optionen. Aber auch mit Fonds und ETFs können Sie hohe Ausschüttungsrenditen für ein passives Einkommen erzielen.
München. Passives Einkommen. Fallen diese beiden Wörter, geht für die meisten Menschen das Kopfkino los. Keine Termine mehr, nur noch das tun, worauf man gerade Lust hat, und das alles ohne die bange Frage: „Wer zahlt’s?“ Wahrscheinlich liegt darin der Reiz und auch der Erfolg vieler selbst ernannter Finanzstrategen, die auf den sozialen Medien lautstark ihre Ideen für passives Einkommen bewerben.
„Aus psychologischer Sicht bündelt die Idee eines passiven Einkommens vor allem drei Wünsche: Sicherheit, Freiheit und Entlastung“, sagt Valentin Haas. Der Psychologe und Führungskräfte-Coach kennt dieses Phänomen aus unzähligen Sitzungen: Gerade wenn jemand sich dauerhaft im Hamsterrad wähnt, sorgt schon der Gedanke an die Erlösung für ein kurzes Aufatmen.
In diesem Moment, so Haas, reagiere unser Gehirn mit einem Glücksgefühl: Der Botenstoff Dopamin werde ausgeschüttet, weil wir glauben, einen Ausweg gefunden zu haben – obwohl sich an der Situation noch gar nichts geändert hat. „Videos, Erfolgsgeschichten und Versprechen wie: ‚Spare Summe X an und du wirst auf ewig davon leben können‘ sorgen für einen wahren Dopamin-Kick“, sagt der Psychologe.
Wer sich aber näher mit den Angeboten auseinandersetzt, findet meist wenig Konkretes. Dabei gibt es wenige Fragen, bei deren Antwort konkrete Zahlen eine größere Rolle spielen. Ob es klappen kann mit dem passiven Einkommen, hängt von mehreren Faktoren ab:
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Questions ouvertes
- Welche konkreten Fehler sollte man bei der Geldanlage für passives Einkommen vermeiden?
- Welche Illusionen bezüglich passivem Einkommen gibt es?
- Wie hoch ist der anfängliche Aufwand für die verschiedenen Anlagestrategien?
- Welche spezifischen Fonds und ETFs eignen sich für passives Einkommen?





