Polen verhindert mutmaßlichen russischen Mordanschlag in Warschau
Ein in Polen gefasster Russe soll einen Anschlag auf einen Mann mit ukrainischer und US-Staatsbürgerschaft geplant haben.
L'essentiel
- Ein in Polen festgenommener Russe hat laut Regierungschef Donald Tusk einen Mordanschlag auf einen US- und ukrainischen Staatsbürger in Warschau geplant.
- Das Motiv soll Kritik an Wladimir Putin gewesen sein.
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Pourquoi c'est important
Bereits im Juni gab es einen Angriff auf einen kremlkritischen russischen Künstler im polnischen Exil.
Ein in Polen gefasster Russe hat laut polnischer Regierung einen Mordanschlag auf einen Mann mit ukrainischer und US-Staatsbürgerschaft in Warschau geplant. »Dank einer blitzschnellen Aktion konnten wir dieser Exekution zuvorkommen«, sagte der polnische Regierungschef Donald Tusk. Dabei habe man mit den US-Geheimdiensten zusammengearbeitet. Motiv für den Anschlag sei gewesen, dass die Zielperson angeblich unbequem für das System von Russlands Präsident Wladimir Putin sei.
Festgenommen wurde der mutmaßliche Attentäter bereits am 7. August, schrieb der Geheimdienst-Koordinator Tomasz Simoniak auf X. Die Planung des Anschlags sei auf Anweisung eines fremden Geheimdienstes erfolgt. »Dies ist der erste Fall, bei dem jemand aus Russland einen Anschlag auf einen US-Bürger auf dem Gebiet eines Nato-Landes geplant hat«, sagte Regierungschef Tusk.
Bereits im Juni hatte es einen Angriff auf einen kremlkritischen russischen Künstler im polnischen Exil gegeben, woraufhin ein Tatverdächtiger festgenommen wurde. Tusk sprach damals von einem politisch motivierten Mord.
Questions ouvertes
- Wer ist die genaue Zielperson des Anschlags?
- Welcher russische Geheimdienst war beteiligt?




