Dernière minute
INTLRyanair Flight Returns to Thessaloniki After Passenger Window BreaksFREspagne : un incendie de forêt fait au moins 12 morts en AndalousieRUЭкс-премьер Италии Конте призвал ЕС начать диалог с РоссиейJPイスラエル、イランによるトランプ氏暗殺計画を米に伝達かITVinhood raccoglie 3 milioni di euro per la sua piattaforma di analisi dei gustiCN广西多地洪涝灾情严重,科技装备助力贵港师生安全转移ARفرنسا تقصي المغرب وتتأهل لنصف نهائي مونديال 2026RUЖитель Варшавы напал на полицейских с кастетами и мачетеCN中朝友好合作互助条约签订65周年纪念招待会在京举行RUЛейбористы просят смягчить миграционные реформы в ВеликобританииINTLRyanair Flight Returns to Thessaloniki After Passenger Window BreaksFREspagne : un incendie de forêt fait au moins 12 morts en AndalousieRUЭкс-премьер Италии Конте призвал ЕС начать диалог с РоссиейJPイスラエル、イランによるトランプ氏暗殺計画を米に伝達かITVinhood raccoglie 3 milioni di euro per la sua piattaforma di analisi dei gustiCN广西多地洪涝灾情严重,科技装备助力贵港师生安全转移ARفرنسا تقصي المغرب وتتأهل لنصف نهائي مونديال 2026RUЖитель Варшавы напал на полицейских с кастетами и мачетеCN中朝友好合作互助条约签订65周年纪念招待会在京举行RUЛейбористы просят смягчить миграционные реформы в Великобритании
Newsgather
BackRalf Rangnick schirmt Österreichs Team ab – und verlängert bis 2026
Ralf Rangnick schirmt Österreichs Team ab – und verlängert bis 2026
En développement
FAZ22.06.2026Sport3 dk okumaGermany

Ralf Rangnick schirmt Österreichs Team ab – und verlängert bis 2026

L'essentiel

  • Österreichs Teamchef Ralf Rangnick schirmt seine Mannschaft vor dem WM-Spiel gegen Argentinien ab und verordnete Freizeit.
  • Er verlängerte seinen Vertrag mit dem Verband bis zur EM 2026, nachdem er frische Kräfte wie Wanner und Chukwuemeka integriert hat.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Österreichs Fußballnationalmannschaft bereitet sich auf das Spiel gegen Argentinien bei der WM vor. Trainer Ralf Rangnick hat seinen Vertrag verlängert und integriert neue junge Spieler.

Taille de police

Vor dem Spiel gegen Weltmeister Argentinien an diesem Montag (19 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und MagentaTV) schirmt Österreichs Trainer Ralf Rangnick seine Mannschaft vor der Öffentlichkeit ab. Keine Interviews, keine Pressetermine, kein öffentliches Training. Nichts soll die Konzentration stören. Als Kontrastprogramm verordnete er Freizeit.

Ein mutiger Schritt, so ziemlich jeder Teamchef hätte dafür in der Vergangenheit Kritik einstecken müssen. Nicht so Rangnick, dessen Beliebtheitswerte derzeit vielleicht so hoch sind wie noch nie. Erst recht, nachdem er sich vor wenigen Tagen mit einem offenen Brief an die Schüler und Schülerinnen des Landes gewandt hatte.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Ein Ballon d’Or für Empathie?

Als Trainer bedankte er sich für die Unterstützung der Jüngsten, die den 3:1-Sieg im Auftaktspiel gegen Jordanien gemeinsam in vielen Schulen verfolgt hatten – ab 6 Uhr in der Früh. „Es freut uns riesig zu sehen, wie ihr bei unseren Spielen mitfiebert, anfeuert, jubelt und uns die Daumen drückt. Genau solche Unterstützung gibt der Mannschaft ganz viel Kraft“, schrieb Rangnick. In den Kommentarspalten bekam er dafür überschwängliches Lob. „Absolute Weltklasse! Das verdient den Ballon d’Or der Empathie“, schrieb ein bekannter Fernsehkommentator.

Österreich ist im Trainerleben des Ralf Rangnick die Liebe, die er so lange vergeblich gesucht hat. In Deutschland oft als Besserwisser verschrien, bekommt er im Nachbarland viel Zuneigung. Da erscheint es nur logisch, dass der 67-Jährige seinen Vertrag mit dem Verband vor der Weltmeisterschaft um zwei Jahre verlängerte.

Frische Kräfte liefern neue Energie

Mindestens bis zur kommenden Europameisterschaft soll Rangnick Österreichs Auswahl betreuen. „Für mich ist das eine Grundsatzentscheidung“, sagte der Trainer, der den Posten vor vier Jahren übernommen hatte.

So klar wie auf den ersten Blick war die Vertragsverlängerung aber lange Zeit nicht. Im Gegenteil. Nach dem Jahreswechsel beschlich Rangnick das Gefühl, dass seine Zeit in Österreich nach der WM an ihr Ende kommen würde. „Die Frage war, ist das, was wir die letzten vier Jahre gemacht haben, noch zu toppen?“, sagte Rangnick.

Die Qualifikation verlief schwieriger als gedacht, im entscheidenden Spiel gegen Bosnien sicherte Michael Gregoritsch erst in der Schlussphase die Teilnahme. Rangnick fühlte, dass die Mannschaft frische Kräfte brauchen würde, um mindestens auf dem gleichen Niveau weitermachen zu können. Er fand sie in Paul Wanner, der sich nach langem Überlegen für Österreich und gegen Deutschland entschied, und in Carney Chukwuemeka von Borussia Dortmund. Beide kamen gegen Jordanien nach rund einer Stunde ins Spiel und halfen, den wehrhaften Außenseiter niederzuringen. Gut möglich, dass sie gegen Argentinien von Beginn an spielen dürfen.

Welle der Begeisterung

Österreich befindet sich in einem sanften Übergang, der Zyklus der Generation Alaba, Gregoritsch, Sabitzer, Arnautovic geht langsam zu Ende. Die Erwartungen an die Mannschaft sind trotzdem groß, die Begeisterung im Land spricht Bände. Das Spiel gegen Jordanien brach trotz der frühen Anstoßzeit etliche Einschaltrekorde.

Die positive Grundstimmung gegenüber der Nationalmannschaft machte Rangnick die Unterschrift leichter, entscheidender war aber, dass sich der Verband mit allen Mitarbeitern aus seinem Trainerteam auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen konnte. „Fünfzig Prozent des Erfolgs gehen auf die Leute um mich herum zurück“, sagte Rangnick nach seiner Verlängerung.

Ko-Trainer, Teammanager oder Pressemitarbeiter bekamen die lange gewünschten Vollzeitanstellungen, die sie vorher nicht hatten. Nur Lars Kornetka wird nach der WM aus dem Trainerteam ausscheiden. Er hatte im Frühjahr den Cheftrainerposten bei Eintracht Braunschweig übernommen und ist nur noch mal für die Weltmeisterschaft zurückgekehrt.

Ein Rückschlag schweißte das Team zusammen

Auch für Rangnick stand die Rückkehr in den Klub-Fußball immer mal wieder zur Debatte. Zuletzt gab es konkretes Interesse aus Italien. Traditionsklub AC Mailand hatte eine sechsköpfige Delegation nach Wien geschickt, man tauschte sich aus, aber Rangnick merkte schnell, dass ein Wechsel für ihn nicht infrage kommen würde. Zu unkonkret präsentierten sich die Gesandten. Ähnlich wie bei früheren Anfragen durch den FC Bayern oder Hertha BSC entschied er sich für den Verbleib beim Verband.

Rangnick war wichtig, dass vor der WM Klarheit über seine Zukunft herrschen würde. Durch seine Verlängerung erhoffen sich die Österreicher den entscheidenden Auftrieb für einen langen Verbleib im Turnier. Bei der EM vor zwei Jahren überraschte die Mannschaft, als sie ihre schwere Vorrundengruppe vor Frankreich und den Niederlanden gewann. Dann kam das überraschende Aus im Achtelfinale gegen die Türkei. Eine Erfahrung, die Mannschaft und Trainer noch näher zusammenbrachte.

In Nordamerika möchte Rangnick die eigenen Grenzen verschieben. Österreich ist zum ersten Mal seit 28 Jahren bei einer Endrunde dabei. „Einige der Spieler waren damals noch nicht mal geboren“, sagt er. Mindestens ein Punkt soll es gegen Argentinien sein, der Gruppensieg bleibt ein, wenn auch nicht ausgesprochenes, Ziel. Mit allen Mitteln ans Maximum, lautet Rangnicks Devise. Für weniger sind er und Österreich nicht zur WM gereist.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Rangnick wird die Mannschaft mindestens bis zur EM 2026 betreuen.

    Très probable · Long terme

  • Wanner und Chukwuemeka könnten gegen Argentinien von Beginn an spielen.

    Probable · Court terme

Questions ouvertes

  • Wie wird sich die neue Generation im Team entwickeln?
  • Kann Österreich gegen Argentinien bestehen?

Sujets liés

This article was originally published by FAZ.

Articles liés

Plus sur ce sujetRalf Rangnick