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René Benko faces new charges in Austria
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René Benko faces new charges in Austria

L'essentiel

  • Austrian prosecutors have filed new charges against businessman René Benko, accusing him of defrauding a private foundation of €5 million and concealing a €80,000 hunting rifle during his insolvency.
  • Investigations are also underway against his wife for alleged attempted fraud.
  • Benko denies all allegations.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

René Benko, once a celebrated businessman, built the Signa empire over two decades. The company's insolvency was driven by rising interest rates, construction costs, and risky acquisitions.

Taille de police

Die Staatsanwaltschaft wirft Benko vor, im Zusammenhang mit einer Garantieerklärung gegenüber einem Investor eine Privatstiftung um fünf Millionen Euro geschädigt zu haben. Nach SPIEGEL-Informationen handelt es sich dabei um Hans Peter Haselsteiner. Der frühere Chef des Baukonzerns Strabag war einst einer der wichtigsten Investoren für Benko bei Signa.

Außerdem soll Benko, der seit 18 Monaten in Untersuchungshaft sitzt, bei seiner Insolvenz als Einzelunternehmer den Besitz eines Jagdgewehrs im Wert von 80.000 Euro verborgen haben. Damit seien die Interessen von Gläubigern geschädigt worden. Benko hat in seinen bisherigen Verfahren alle Vorwürfe bestritten.

Ermittlungen auch gegen Angehörige

Der ehemalige Milliardär ist bereits in zwei ähnlichen Prozessen verurteilt worden. Die Urteile sind aber bis jetzt nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 erhielt der heute 49-Jährige eine zweijährige Haftstrafe. Im Dezember vergangenen Jahres wurde er erneut wegen Schädigung seiner Gläubiger verurteilt. Dafür gab es eine Bewährungsstrafe von 15 Monaten sowie eine Geldstrafe.

Im umfangreichen Signa-Komplex verdächtigt die Staatsanwaltschaft den einst gefeierten Geschäftsmann des Betrugs, der Untreue und des Bankrotts. Weitere Anklagen könnten folgen. Benko hatte mit seinem verschachtelten Immobilien- und Handelsimperium Signa rund 20 Jahre lang ein Milliardenvermögen aufgebaut. Steigende Zinsen und Baukosten, sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben die Signa in die Insolvenz.

Wie die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft weiter mitteilte, wird wegen des Verdachts des versuchten schweren Betrugs auch gegen eine Familienangehörige von Benko ermittelt. Dabei handelt es sich offensichtlich um Benkos Ehefrau Nathalie.

Sie soll in einem Zivilverfahren vor dem Landesgericht Innsbruck versucht haben, die zuständige Richterin zu täuschen. Ziel soll es gewesen sein, eine Klage auf Rückzahlung abzuwehren und so die Insolvenzmasse von René Benko um zwei Millionen Euro zu schädigen. Nathalie Benko und ihr Anwalt waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

René Benkos Anwalt Norbert Wess wies die Anschuldigungen auf SPIEGEL-Anfrage zurück. Aus Sicht des Herrn Benko treffe keiner der drei Vorwürfe zu. Die Forderung gegenüber der Haselsteiner Privatstiftung sei längst überfällig gewesen, lange bevor die Garantie durch René Benko abgegeben worden sei. Daher könne es keinen Betrugsschaden geben. Die Waffe habe nie in Benkos Eigentum von Benko gestanden und so könne er diese auch nicht seinen Gläubigern entzogen haben. Und die Unterhaltszahlung sei wiederum – bei den damaligen Einkommensverhältnissen – in dieser Höhe gesetzlich geschuldet und damit gerechtfertigt gewesen.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Further indictments in the Signa complex are likely.

    Probable · En quelques mois

  • René Benko's legal battles will continue for years.

    Très probable · En quelques années

Questions ouvertes

  • Will Nathalie Benko be formally charged?
  • Will further charges be brought against René Benko?
  • What will be the final outcome of the ongoing legal processes?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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