RWE will Mehrheit an Amprion übernehmen und holt sich frisches Geld
L'essentiel
- Der Energiekonzern RWE plant die Mehrheitsübernahme von Amprion für rund 3,6 Milliarden Euro.
- Zur Finanzierung plant RWE eine Kapitalerhöhung und den Verkauf eigener Aktien.
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Dortmund. Der Energiekonzern RWE will die Mehrheit am Übertragungsnetzbetreiber Amprion übernehmen und beschafft sich dazu frisches Geld am Aktienmarkt. Der Kaufpreis für die Aufstockung der Amprion-Anteile auf 55 Prozent liege bei rund 3,6 Milliarden Euro, teilte RWE am Montag nach Börsenschluss in Essen mit. Das Handelsblatt hatte über die geplante Aufstockung der Anteile vorab berichtet.
Der Konzern habe Vereinbarungen mit den Anteilseignern der M31 Beteiligungsgesellschaft erzielt, um deren indirekte Anteile an Amprion zu erwerben. Der mittelbare Anteil von RWE an Amprion solle dadurch auf 55 Prozent steigen. Das nötige Geld soll eine Kapitalerhöhung bringen. Die Aktie gab auf Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um fast drei Prozent nach.
Dazu will RWE bis zu knapp 74,4 Millionen Aktien ausschließlich bei institutionellen Anlegern platzieren. Dabei sollen neue Anteile im Umfang von bis 4,9 Prozent des Grundkapitals gegen Bareinlagen ausgegeben werden. Zudem will RWE eigene Aktien im Umfang von bis zu 5,1 Prozent des Grundkapitals veräußern. Dabei will der Konzern das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen.






