Dernière minute
INTLWildfires force mass evacuations in France and Spain as blaze nears Bordeaux and MadridDEAnschlag auf Berliner CSD: Tote und Verletzte nach FahrzeugangriffESIncendio forestal en el Valle del Tiétar y Sierra Oeste de Madrid: Evacuaciones masivas y lucha contra el fuegoFRIncendie à Lège-Cap-Ferret : Une nuit d'enfer pour les pompiers et les riverainsCN法国西南部野火灾情恶化,14万人被疏散TRZelenskiy: Rus Ordusu Yoğun Hava Saldırısı İçin HazırlanıyorRUTrump Initiates Trade Investigation into EU Over $1 Billion Google FineINTLGermany News Roundup: Berlin CSD Attack, Bayreuth Festival, Right-Wing 'Active Clubs', Economic ConcernsITGoverno Italiano Studia Interventi per Contenere Aumenti CarburantiITIncendi in Francia: Lecornu annuncia 500 militari e 8 unità di polizia per la GirondaINTLWildfires force mass evacuations in France and Spain as blaze nears Bordeaux and MadridDEAnschlag auf Berliner CSD: Tote und Verletzte nach FahrzeugangriffESIncendio forestal en el Valle del Tiétar y Sierra Oeste de Madrid: Evacuaciones masivas y lucha contra el fuegoFRIncendie à Lège-Cap-Ferret : Une nuit d'enfer pour les pompiers et les riverainsCN法国西南部野火灾情恶化,14万人被疏散TRZelenskiy: Rus Ordusu Yoğun Hava Saldırısı İçin HazırlanıyorRUTrump Initiates Trade Investigation into EU Over $1 Billion Google FineINTLGermany News Roundup: Berlin CSD Attack, Bayreuth Festival, Right-Wing 'Active Clubs', Economic ConcernsITGoverno Italiano Studia Interventi per Contenere Aumenti CarburantiITIncendi in Francia: Lecornu annuncia 500 militari e 8 unità di polizia per la Gironda
Newsgather
RetourSchlafprobleme in Deutschland nehmen zu
Schlafprobleme in Deutschland nehmen zu
Santé
Handelsblatt03/06/2026Santé2 min de lectureGermany

Schlafprobleme in Deutschland nehmen zu

L'essentiel

  • Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland leidet unter Schlafproblemen, ein Anstieg seit 2008.
  • Experten vermuten Smartphone-Nutzung und gesellschaftliche Krisen als Ursachen.
  • Frauen sind häufiger betroffen.

Résumé généré par IA

Taille de police

Schlaflos in Deutschland: Viele Menschen wälzen sich nachts oft im Bett herum. Experten haben Vermutungen dazu, was uns den Schlaf raubt.

Berlin. Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland gibt an, regelmäßig Schlafprobleme zu haben. Rund 19 Prozent berichteten in einer Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) von Durchschlafstörungen, knapp 4 Prozent von Problemen beim Einschlafen und fast 13 Prozent gaben an, unter beidem zu leiden. Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von mehr als 14.000 Frauen und mehr als 12.000 Männern im Jahr 2024.

Insgesamt schlafen die Menschen in Deutschland im Schnitt schlechter als noch vor etwa 15 Jahren, wie aus dem Beitrag im „Journal of Health Monitoring“ hervorgeht: Im Zeitraum 2008 bis 2011 hatten rund 30 Prozent der Erwachsenen Schlafprobleme, 2024 waren es gut 35 Prozent.

Die Autoren des Berichts haben dafür verschiedene Erklärungsansätze: Zum einen könne die gestiegene Smartphone-Nutzung eine Rolle spielen, aber auch die verschiedenen gesellschaftlichen Krisen – von Pandemiefolgen über den Klimawandel bis hin zu militärischen Konflikten.

Frauen sind der Befragung aus dem Jahr 2024 zufolge häufiger betroffen als Männer. Die Experten erklären dies zum einen mit hormonellen Veränderungen etwa während Schwangerschaften oder den Wechseljahren sowie mit einem höheren Risiko etwa für Depressionen und Angststörungen, die oft mit Schlafproblemen einhergehen.

Wenn Schlafprobleme länger anhalten und sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und die sonstige Lebensqualität auswirken, kann es sich um eine Insomnie – also eine krankhafte Schlafstörung – handeln. Eine solche Störung erhöht das Risiko für psychische Störungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere negative Folgen.

Die RKI-Experten empfehlen, sich ärztlichen Rat zu holen, wenn Schlafprobleme über längere Zeit anhalten. Darüber hinaus könne man sich um eine gute Schlafhygiene bemühen – also etwa feste Schlafenszeiten, keine Smartphone-Nutzung direkt vor dem Schlafen, kein Alkohol, Koffein oder Nikotin.

Im Rahmen der Panel-Befragung „Gesundheit in Deutschland“ befragt das RKI regelmäßig die deutschsprachige Bevölkerung in privaten Haushalten, um gesundheitliche Entwicklungen im Zeitverlauf abbilden zu können.

Sujets liés

This article was originally published by Handelsblatt.

Articles liés

Plus sur ce sujetSchlafstörungen