Schweiz lehnt Begrenzung der Einwohnerzahl ab
L'essentiel
- Die Schweizer haben eine von der SVP vorgeschlagene Begrenzung der Einwohnerzahl auf zehn Millionen abgelehnt.
- 54,8 Prozent stimmten dagegen, was die Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU verhindert.
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Pourquoi c'est important
Die Schweizerische Volkspartei (SVP) schlug vor, die Einwohnerzahl der Schweiz auf zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Die Bevölkerung ist seit 2002 um fast ein Viertel auf 9,1 Millionen gewachsen.
Zürich. Die Schweizer haben eine strikte Begrenzung der Einwohnerzahl abgelehnt. 54,8 Prozent der Stimmbürger sprachen sich am Sonntag gegen den Vorschlag der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) aus, die Bevölkerung bei zehn Millionen Menschen zu deckeln.
Ein Vertreter eines Meinungsforschungsinstituts rechnete bei der Volksabstimmung am Sonntag mit einer Zustimmung von lediglich rund 45 Prozent, wie er im Schweizer Fernsehen SRF sagte.
Bei einer Annahme hätte die Schweiz letztlich das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union (EU) kündigen müssen. Getrieben von der hohen Zuwanderung ist die Bevölkerung seit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 um fast ein Viertel auf 9,1 Millionen Menschen gewachsen.
Die Schweizerische Volkspartei wollte die Bevölkerungszahl bis 2050 auf zehn Millionen begrenzen. Dafür sollten, wenn es auf den Grenzwert zugeht, zunächst Asyl und Familiennachzug eingeschränkt werden. Derzeit hat die Schweiz 9,1 Millionen Einwohner.
Questions ouvertes
- Wie wird die SVP auf die Ablehnung reagieren?
- Welche Auswirkungen hat dies auf zukünftige Zuwanderungsdebatten?





