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Schwer verletzter Wanderer: "Dass er die Nacht überlebt hat, grenzt an ein Wunder"
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FAZ11.06.2026Monde2 dk okumaGermany

Schwer verletzter Wanderer: "Dass er die Nacht überlebt hat, grenzt an ein Wunder"

L'essentiel

  • Ein Wanderer aus Ettlingen überlebte nach einem Sturz in den Tiroler Bergen eine Nacht im Schnee.
  • Er wurde schwer verletzt, aber am Leben gerettet.
  • Die Bergretter sprachen von einem Wunder.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Ein Wanderer aus Ettlingen ist in den Tiroler Bergen nach einem Sturz und einer Nacht im Freien schwer verletzt, aber lebend gerettet worden. Die Rettungsaktion wurde durch schlechtes Wetter erschwert.

Taille de police

Ein schwer verletzter Wanderer aus Baden-Württemberg ist in den Tiroler Bergen nach einer Nacht im Schnee dank einer aufwendigen Suchaktion gerettet worden.

Der Mann sei gestürzt und erst einen Tag später im Schnee in einer Höhe von rund 2200 Metern gefunden worden, wie die österreichische Polizei berichtete. „Dass der Bergsteiger die Nacht unter diesen Bedingungen überlebt hat, grenzt für alle Beteiligten an ein Wunder“, schrieben die Bergretter auf Facebook.

Der Mann stammt nach Angaben der Polizei aus Ettlingen. Er war demnach am Dienstagmorgen in Bach nahe der bayerischen Grenze allein zu einer Wanderung aufgebrochen. Nachdem er bis zum Abend nicht zurückgekehrt war, alarmierte der Wirt seiner Ferienunterkunft die Einsatzkräfte. Polizeibeamte, Feuerwehrleute sowie Bergretter mit Suchhunden und Drohnen rückten aus.

Die Suche musste in der Nacht unterbrochen werden, wie die Polizei berichtete. Schlechtes Wetter behinderte den Einsatz. Als sich der Nebel vorübergehend lichtete, konnte ein Hubschrauber am Mittwochmorgen mehrere Teams im Suchgebiet absetzen.

Der Schwerverletzte wurde bei einem Bergsattel in einem Schneefeld gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wanderer im Gebiet des 2388 Meter hohen Strahlkopfes über eine sehr steile und felsige Bergflanke abgestürzt war. Die Unfallstelle liegt in der Nähe der Gemeinde Holzgau.

Nach Angaben der Flugrettungsgesellschaft ARA hatte es dort in der Nacht etwa null Grad. „Es muss Schutzengel geben, anders ist es nicht erklärbar, dass man mit solchen Verletzungen eine Nacht bei diesen Temperaturen und Schneefall im Freien überlebt“, schrieben die Flugretter weiter.

Der Mann war ansprechbar, doch er konnte sich nicht an den Unfallhergang erinnern, wie es von der Polizei hieß. Er wurde mit einem Helikopter in eine Klinik im bayerischen Murnau geflogen.

Questions ouvertes

  • Wie genau kam es zu dem Sturz?
  • Welche spezifischen Verletzungen hat der Wanderer erlitten?
  • Wie lange wird die Genesung dauern?

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This article was originally published by FAZ.

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