Smartwatch-Studie: Wie das Fußballfieber das Herz beeinflusst
L'essentiel
- Die Universität Bielefeld sucht Fans mit Smartwatches für eine Studie, die Herzfrequenz und Stresslevel während der WM misst.
- Daten von 13 Herstellern werden anonymisiert ausgewertet, um die Auswirkungen des Fußballfiebers auf Fans weltweit zu verstehen.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Die Universität Bielefeld führt eine großangelegte Smartwatch-Studie durch, um zu untersuchen, wie die Fußball-WM den Puls und das Stresslevel von Fans beeinflusst. Fans aller Nationalteams können teilnehmen, unabhängig von ihrem Gerät oder davon, wo sie die Spiele verfolgen.
Wie sehr treibt die Fußball-WM den Puls in die Höhe? Wie sehr beeinflussen Spielereignisse das Stresslevel von Fans? Das will die Universität Bielefeld mit einer großangelegten Smartwatch-Studie herausfinden.
Mitmachen können Fans aller Nationalteams, nahezu unabhängig davon, welches Gerät sie am Handgelenk tragen. Und es spielt auch keine Rolle, ob man die Spiele vor dem Fernseher, am Live-Ticker oder beim Public Viewing verfolgt.
Von Amazfit bis Xiaomi: Uhren von 13 Herstellern sind kompatibel
Für die sogenannte WM-Fußballfieber-Studie untersuchen die Forschenden von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft Herzfrequenz, Stresslevel, Bewegung und Schlaf, die vor, während und nach Spielen automatisch von der Smartwatch erfasst werden.
Mitmachen können Besitzer einer Smartwatch von diesen 13 Marken:
Amazfit
Apple
Coros
Fitbit
Garmin
Google Pixel
Oura
Polar
Samsung
Wahoo
Whoop
Withings
Xiaomi
Im Idealfall gibt man dann noch Auskunft darüber, wie man die Spiele verfolgt hat.
Erste Ergebnisse soll es schon während der WM geben
Alle Daten werden anonymisiert und datenschutzkonform erhoben, versprechen die Wissenschaftler. Erste Ergebnisse sollen noch während der WM auf der Projektwebsite „Uni-bielefeld.de/wmfieber“ erscheinen – besonders nach Spielen der deutschen Nationalmannschaft.
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Auf der Seite ist auch die Anmeldung zur Studienteilnahme per Formular möglich. Besonders gesucht werden den Angaben zufolge noch Fans aus Ost- und Südeuropa sowie der Türkei: Mehr Teilnehmende bedeuteten belastbarer Daten und dadurch steige die Aussagekraft der Studie.
Auch das Mitmessen bei einzelnen Partien hilft
Niemand muss die komplette WM mitmachen, ein Einstieg in die Studie sei zu jedem Zeitpunkt Turniers möglich, auch einzelne Partien lieferten wertvolle Daten, so die Forschenden weiter.
Dass Fußballfieber messbar ans Herz geht, hat bereits eine Vorgängerstudie der Uni Bielefeld gezeigt: Beim DFB-Pokalfinale 2025 kamen demnach Stadionbesucher unter 229 beobachteten Arminia-Bielefeld-Fans auf durchschnittlich 94 Herzschläge pro Minute, TV-Zuschauer lediglich auf 79. Nach Toren lagen die Pulswerte vor Ort im Stadion bis zu 36 Prozent höher als anderswo.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Erste Ergebnisse der Studie werden während der WM veröffentlicht.
Très probable · En quelques semaines
Questions ouvertes
- Wie werden die Daten von Fans aus Ost- und Südeuropa sowie der Türkei konkret erhoben und analysiert?
- Welche spezifischen Spielereignisse werden in der Studie als Auslöser für Stresslevel-Änderungen betrachtet?
- Wie wird sichergestellt, dass die anonymisierten Daten nicht doch Rückschlüsse auf Einzelpersonen zulassen?
- Welche konkreten ersten Ergebnisse werden während der WM auf der Projektwebsite veröffentlicht?




