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Stihl und Kärcher kooperieren bei Akkus für Profigeräte
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Handelsblatt02/07/2026Business1 min de lectureGermany

Stihl und Kärcher kooperieren bei Akkus für Profigeräte

L'essentiel

  • Stihl und Kärcher, ehemals Konkurrenten, bilden eine strategische Partnerschaft, um künftig gemeinsame 36-Volt-Akkus für professionelle Geräte zu nutzen.
  • Ziel ist ein leistungsstarker Standard für Kunden wie kommunale Bauhöfe.

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Winnenden. Lange galt ein solcher Schritt als kaum vorstellbar: Stihl und Kärcher nutzen in ihren Produkten für professionelle Anwender künftig die gleichen Akkus. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, Kunden wie beispielsweise kommunalen Bauhöfen einen gemeinsamen, leistungsstarken Standard bei Geräten mit 36 Volt zu bieten. Stihl stellt Motorsägen, Garten- und Forstgeräte her, Kärcher ist für Reinigungsgeräte bekannt.

Die neue Liaison überrascht: Das Verhältnis der beiden Familienunternehmen hatte sich spürbar abgekühlt, seit sie sich bei einzelnen Produktlinien direkt konkurrieren. Vor rund zehn Jahren nahm Stihl Hochdruckreiniger ins Sortiment auf – ausgerechnet im angestammten Kernbereich von Kärcher.

Zunächst ließ Stihl die Geräte von einem Kärcher-Wettbewerber fertigen, inzwischen produziert der Konzern sie in einem eigenen Werk in China. Kärcher reagierte seinerseits und erweiterte das Programm etwa um Laubbläser.

Die Phase der Scharmützel scheint nun vorerst beendet. „Das Verhältnis war in der Vergangenheit zeitweise angespannter“, räumt Stihl-Chef Michael Traub ein. Man habe jedoch die Eigentümer von einer engeren Zusammenarbeit überzeugen können.

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This article was originally published by Handelsblatt.

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