Südamerikas Fußball-Präsident bekräftigt WM-Vergrößerung auf 64 Teams
L'essentiel
- Conmebol-Präsident Alejandro Domínguez bekräftigt die Forderung nach einer WM 2030 mit 64 Teams, die in Uruguay, Argentinien und Paraguay mit Auftaktspielen beginnen und dann hauptsächlich in Spanien, Portugal und Marokko fortgesetzt werden soll.
- Dies würde die Anzahl der Spiele auf 128 erhöhen und die Einnahmen der FIFA weiter steigern.
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Pourquoi c'est important
Die FIFA hatte bereits das Teilnehmerfeld der WM 2026 von 32 auf 48 Teams aufgestockt, was eine Einführung eines Sechzehntelfinales zur Folge hatte.
Südamerikas Fußball-Präsident Alejandro Domínguez hat seine Position in der Diskussion um die erneute Vergrößerung des Teilnehmerfeldes bei der kommenden Weltmeisterschaft bekräftigt. „Das nächste Spiel findet zu Hause statt!“, schrieb der Boss des Kontinentalverbandes Conmebol bei X: „2030 steht die Weltmeisterschaft in Uruguay, Argentinien und Paraguay an – eine großartige Gelegenheit für den Fußball, das hundertjährige Jubiläum der Weltmeisterschaft mit einem Turnier mit 64 Mannschaften zu feiern.“
Im Hoheitsgebiet der südamerikanischen Konföderation soll es 2030 jeweils ein Auftaktspiel in Uruguay (Montevideo), dem Gastgeber der ersten WM vor dann hundert Jahren (1930) geben, zudem in Argentinien (Buenos Aires) und Paraguay (Asunción). Danach soll der größte Teil des Turniers in Spanien, Portugal und Marokko weitergehen. Derzeit ist die Endrunde vom 8. Juni bis 21. Juli geplant und wäre mit 44 Tagen die längste WM der Geschichte.
Die Diskussion um eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes hatte Fifa-Präsident Gianni Infantino während der am Sonntag zu Ende gegangenen WM entfacht. Es sei ein Thema, über das man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle.
Bei der WM 2026 wurde das Teilnehmerfeld von 32 auf 48 Teams aufgestockt. Zusätzlich wurde ein Sechzehntelfinale eingeführt. Jetzt wird wohl wieder alles anders. Bei 64 Teams könnte es 16 Gruppen mit jeweils vier Teams geben. Dann könnte der umstrittene Modus mit den besten Gruppendritten wieder entfallen, stattdessen würden dann wieder die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe direkt in die K.-o.-Runde einziehen. Zukunftsmusik.
128 WM-Spiele dürfte es dann geben
Infantino sagte über die nächste Aufstockung: „Wenn man eine Weltmeisterschaft organisiert, dann organisiert man sie für die ganze Welt. Es geht nicht nur um Europa und Südamerika, sondern um alle Kontinente. Jede Nation sollte davon träumen können, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen.“
Dass dies vor allem auch weitere Einnahmen generieren würde, sagte Infantino natürlich nicht. Bei der abgelaufenen WM stieg die Zahl der Spiele schon von 64 auf 104 an. Werden die neuen Pläne umgesetzt, ist von einer Anzahl von 128 WM-Partien auszugehen – 96 in der Gruppenphase und wie zuletzt auch 32 in der K.-o.-Runde.
Schon in diesem Jahr waren die Gewinne des Weltverbandes explodiert. Wie die englische Zeitung „The Guardian“ berichtet, geht der Weltverband Fifa nun von Rekordeinnahmen von gut 15 Milliarden Dollar aus, vier Milliarden mehr als geplant. 2022 in Katar hatte die Fifa 5,769 Milliarden Dollar eingenommen.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Die Weltmeisterschaft 2030 wird mit 64 Mannschaften ausgetragen.
Très probable · En quelques années
Die Anzahl der WM-Spiele wird auf 128 steigen.
Très probable · En quelques années
Questions ouvertes
- Wie wird der genaue Modus mit 64 Teams aussehen?
- Welche Städte werden die Spiele in Spanien, Portugal und Marokko austragen?


