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Triathlon-Drama bei den Finals: Athlet muss barfuß laufen, weil Schuhe vertauscht wurden
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Triathlon-Drama bei den Finals: Athlet muss barfuß laufen, weil Schuhe vertauscht wurden

L'essentiel

  • Luis Rühl musste beim Mixed-Relay-Triathlon der Finals barfuß 1,4 Kilometer laufen, da seine Laufschuhe versehentlich von Jayden Scott Koslick genommen wurden.
  • Koslicks Team Triathlon Potsdam wurde daraufhin disqualifiziert.
  • Rühl zeigte sich versöhnlich, während SG Saar/Viernheim den deutschen Meistertitel gewann.

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Beim Mixed-Relay-Triathlon der Finals in Steinhude kam es zu einer ungewöhnlichen Situation, als Luis Rühl seine Laufschuhe vermisste und barfuß laufen musste, nachdem ein anderer Athlet sie versehentlich angezogen hatte.

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Notfalls halt barfuß 1,4 Kilometer rennen. Was blieb Luis Rühl auch anderes übrig beim Mixed-Relay im Triathlon bei den Finals. Als er in die Wechselzone der Staffel nach dem Schwimmen und dem Radfahren im Kampf um den deutschen Meistertitel kam, waren seine Laufschuhe weg. Mehrere Sekunden suchte er verzweifelt – finden konnte der 20-Jährige sie aber nicht. Also lief Rühl auf nackten Sohlen durch den Ortskern und entlang der Strandpromenade von Steinhude – 4:44 Minuten brauchte er für die knapp anderthalb Kilometer.

Die Frage, wo sich denn seine Schuhe befanden, war schnell geklärt. Jayden Scott Koslick vom Team Triathlon Potsdam hatte zunächst sein Rad in der Wechselzone falsch abgestellt und dann die Schuhe von Rühl angezogen – unabsichtlich.

„Komplett mein Fehler“, sagt der Schuh-Dieb

Er hatte sich am Rad seiner Teamkollegin Laura Lindemann, Staffel-Olympiasiegerin von Paris, orientiert. Problem: Das Rad der Darmstädterin Carlotta Bülck, ist ebenfalls weiß und hatte nur ein Team weiter vorn gestanden. „Und dann waren da genau die gleichen Schuhe wie meine. Ich habe nur aufs Rad und auf die Schuhe geguckt und habe es übersehen“, sagte Koslick: „Es ist mega ärgerlich. Das ist komplett mein Fehler.“ Einer mit Folgen auch für die eigene Mannschaft: Sie wurde disqualifiziert.

Rühl zeigte sich nach dem Fauxpas versöhnlich: „Das kann passieren, ist jetzt auch kein Problem.“ Den Titel holte sich die SG Saar/Viernheim nach 1:27:04 Stunden mit einer Minute und 20 Sekunden Vorsprung auf die SSF Bonn. Teamsport KTT 01 aus Köln wurde Dritter mit einem Rückstand von anderthalb Minuten.

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This article was originally published by Die Welt.

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