Trump droht Iran mit schweren Angriffen und Kontrolle über Ölinsel
L'essentiel
- US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit schweren Angriffen und der Übernahme der Ölinsel Charg.
- Die Drohungen folgten auf gegenseitige Luftangriffe, die eine Waffenruhe gefährden.
- Dennoch laufen indirekte Verhandlungen über ein Friedensabkommen weiter.
Résumé généré par IA
Washington. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit schweren Angriffen in der Nacht gedroht. Zudem wollen die USA der Ankündigung zufolge die Kontrolle über die iranische Ölinsel Charg übernehmen. Die Drohungen folgten am Donnerstag auf gegenseitige Luftangriffe im Persischen Golf, die eine ohnehin brüchige Waffenruhe gefährden. Trotz der militärischen Eskalation laufen Diplomatenkreisen zufolge die indirekten Verhandlungen über ein vorläufiges Friedensabkommen im Hintergrund aber weiter.
Die USA würden den Iran „sehr hart treffen“, schrieb Trump auf einer Social-Media-Plattform. Die Defensiv- und Offensivkapazitäten des Landes seien weitgehend zerstört. In naher Zukunft wollten die USA zudem die Insel Charg und andere Anlagen der Ölinfrastruktur einnehmen, um die vollständige Kontrolle über den iranischen Öl- und Gasmarkt zu erlangen.
Zugleich teilte Trump mit, die USA führten weiterhin Gespräche mit dem Iran. „Sie verhandeln mit uns über ein Abkommen, aber sie haben ihren Stolz“, sagte er dem US-Sender Fox News. Das iranische Außenministerium erklärte, die Anfang April vereinbarte Waffenruhe sei durch die jüngsten US-Angriffe hinfällig geworden.





