Trump droht Iran mit Zerstörung inmitten festgefahrener Diplomatie
L'essentiel
- US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Zerstörung gedroht, falls das Land "nicht schnell handelt".
- Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts stocken, was in Washington zunehmend Frust auslöst.
Résumé généré par IA
US-Präsident Donald Trump hat Iran inmitten der festgefahrenen diplomatischen Bemühungen mit Zerstörung gedroht. "Für Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. "Die Zeit drängt."
Mit ähnlich drastischen Worten hatte Trump Iran bereits Anfang April gedroht. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und niemals wieder zum Leben erweckt werden", erklärte er am 7. April. Einen Tag später trat eine Waffenruhe in Kraft, die der US-Präsident später auf unbestimmte Zeit verlängerte.
Bislang keine dauerhafte Lösung in Sicht
Eine dauerhafte Lösung für den Konflikt und seine massiven wirtschaftlichen Folgen gibt es bisher aber nicht. Die iranische Antwort auf einen US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs bezeichnete Trump kürzlich als "Müll". Der mangelnde Fortschritt bei den diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Krieges sorgt in Washington zunehmend für Frust.
Die Waffenruhe hänge nur noch am seidenen Faden, sagte Trump am vergangenen Montag. Auch nach Trumps Reise nach Peking in dieser Woche war zunächst unklar, ob sein Besuch Chinas - einem wichtigen Verbündeten Irans - ein Kriegsende in irgendeiner Form näher gebracht hat.




