Trump verortet Katar falsch – und erklärt es für gefährlicher als andere Golfstaaten
L'essentiel
- US-Präsident Donald Trump hat bei einem Treffen mit Katars Emir die geografischen Kenntnisse über die Region erneut unter Beweis gestellt.
- Er verortete Katar fälschlicherweise als Nachbarland Irans mit gemeinsamer Landgrenze und erklärte es deshalb für gefährlicher.
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Pourquoi c'est important
US-Präsident Donald Trump hat wiederholt geografische Fehler in Bezug auf den Nahen Osten gemacht. Bei einem Treffen am Rande des G7-Gipfels in Évian verortete er Katar fälschlicherweise als Nachbarland Irans mit gemeinsamer Landgrenze.
US-Präsident Donald Trump führt Krieg in Nahost, doch seine geografischen Kenntnisse in der Region sind mindestens mangelhaft: Erneut verortete er den Staat Katar am Persischen Golf fälschlicherweise als Nachbarland Irans mit gemeinsamer Landgrenze. »Sie können direkt über die Grenze gehen, also sind Sie in einer viel gefährlicheren Position«, sagte Trump zu Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani am Rande des G7-Gipfels im französischen Évian.
Von Katar aus könnte man nach Iran »buchstäblich laufen«, sagte Trump. Von »jedem anderen Ort« müsse man nach Iran fliegen, nur von Katar aus sei der Fußweg möglich.
Katar ist eine Halbinsel am Persischen Golf, die nur an Saudi-Arabien grenzt. Der Rest des kleinen Landes ist von Wasser umgeben. Die Luftlinie nach Iran beträgt an der schmalsten Stelle, getrennt vom Persischen Golf, etwa 200 Kilometer. Iran grenzt unter anderem an den Irak, die Türkei, Afghanistan und Pakistan.
Nicht der erste Geografie-Fehltritt
Trump hatte sich ähnlich schon im vergangenen Oktober geäußert. Man könnte von Iran »in einer Sekunde« nach Katar laufen, sagte er damals. Katar sei deshalb ein »hartes Gebiet« – ganz anders als andere Golfstaaten, von denen aus man eine Stunde oder länger nach Iran fliegen müsse.
Questions ouvertes
- Wie wird Katar auf Trumps Aussagen reagieren?
- Wird Trump seine geografischen Fehler korrigieren?



